■ Kurz und fündig: Test für trächtige Pandas
Peking (Reuter) – Chinesische Wissenschaftler haben einen Durchbruch bei ihren Bemühungen gemeldet, den vom Aussterben bedrohten Riesenpanda zu retten. Nach langwierigen Forschungen sei es am Panda-Forschungszentrum in Chengdu gelungen, einen Schwangerschaftstest für den bedrohten Säuger zu entwickeln, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua. Mit der neuen Methode könne innerhalb von Stunden und mit einer Fehlerquote von weniger als fünf Prozent ermittelt werden, ob eine Pandabärin schwanger sei. Die neue Methode soll es Wissenschaftlern erlauben, Paarungen rasch auf ihren Erfolg zu kontrollieren. Durch den Einsatz des Schwangerschaftstests hoffen sie, die Geburtenrate um bis zu 20 Prozent steigern zu können. In ganz China leben nur noch etwa 1.000 Riesenpandas. Die geringe Fortpflanzungsrate wird von Wissenschaftlern als schwerwiegendes Problem beim Versuch erachtet, die Art vor dem Aussterben zu bewahren. Eine Pandabärin kann nur einmal im Jahr Nachwuchs bekommen.
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