■ Kurz und fündig: Test für trächtige Pandas
Peking (Reuter) – Chinesische Wissenschaftler haben einen Durchbruch bei ihren Bemühungen gemeldet, den vom Aussterben bedrohten Riesenpanda zu retten. Nach langwierigen Forschungen sei es am Panda-Forschungszentrum in Chengdu gelungen, einen Schwangerschaftstest für den bedrohten Säuger zu entwickeln, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua. Mit der neuen Methode könne innerhalb von Stunden und mit einer Fehlerquote von weniger als fünf Prozent ermittelt werden, ob eine Pandabärin schwanger sei. Die neue Methode soll es Wissenschaftlern erlauben, Paarungen rasch auf ihren Erfolg zu kontrollieren. Durch den Einsatz des Schwangerschaftstests hoffen sie, die Geburtenrate um bis zu 20 Prozent steigern zu können. In ganz China leben nur noch etwa 1.000 Riesenpandas. Die geringe Fortpflanzungsrate wird von Wissenschaftlern als schwerwiegendes Problem beim Versuch erachtet, die Art vor dem Aussterben zu bewahren. Eine Pandabärin kann nur einmal im Jahr Nachwuchs bekommen.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen