piwik no script img

Kurdische Flüchtlinge

Ende August, Anfang September 1988 flüchteten über 100.000 irakische Kurden aus ihren Dörfern im Norden des Irak. Anlaß war eine Offensive der irakischen Armee, die sich, unmittelbar nach dem faktischen Waffenstillstand im Golfkrieg Anfang August, sowohl gegen die Guerilla als auch gegen die in den Bergen lebenden kurdischen Zivilisten richtete. Damit versuchte Bagdad das Kurdenproblem endgültig in seinem Sinne zu lösen. Der vielfach nachgewiesene Einsatz von Giftgas hatte das Ziel, die kurdische Bergregion zu entvölkern. Vier Monate nach der Vertreibung der Kurden lebt der größte Teil unter erbärmlichen Bedingungen in bewachten Lagern in der Türkei. Die übrigen sind auf iranischem Territorium, im iranischen Kurdistan entlang der Grenze.

taz

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen