„Die Möwe“ am Schauspielhaus in Hamburg Ein Schauspieler*innen-Fest Nicht immer schlüssig, aber sehenswert dank eines funkelnden Ensembles: Yana Ross inszeniert in Hamburg Anton Tschechows Drama „Die Möwe. Von Katrin Ullmann 30.1.2026
Karl-Hofer-Retrospektive in Halle Wichtig, doch unscharf Karl Hofer vertrat über die Diktaturen hinweg eine eigenständige, moderne Malerei. Eine Ausstellung in Halle wird ihm nur teilweise gerecht. Von Wolfgang Ruppert 19.1.2026
Ausstellung im Bode-Museum Splatter im Münzkabinett Ein gescheiterter Staatsstreich im Florenz der Renaissance wird im Berliner Bode-Museum zum Thriller. „Die Pazzi-Verschwörung“ hat wenig Raum für Hintergründe. Von Steffen Greiner 22.11.2025
Rekordsumme für Werk von Frida Kahlo Und über ihr ein Gerippe Das Auktionshaus Sotheby's versteigerte ein Selbstporträt der Malerin Frida Kahlo zum Rekordpreis von rund 55 Millionen US-Dollar. Was sagt das über den Kunstbetrieb aus? Von Sophie Jung 21.11.2025
Die Kunst der Woche Bäume sind die großen Alchemisten unserer Welt Kolumne Berliner Galerien von Brigitte Werneburg In der Zitadelle Spandau ist eine Retrospektive von Vera Mercer zu sehen. Im Haus am Kleistpark geht's in Fotos von Loredana Nemes um „Haut und Holz“. 4.11.2025
Bildhauer Guido Messer Systemkritik in Bronze Guido Messer ist seit 45 Jahren freischaffender Bildhauer. In der Kunst verarbeitet er sein Unbehagen an politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Von Lilly Schröder 26.10.2025
Ausstellung mit Videoarbeiten im Städel Wie nah sich friedliebender Menschenaffe und Künstlerin sind Die Bildhauerin Asta Gröting inszeniert in ihrer Ausstellung im Frankfurter Städel Museum mit ästhetischer, multimedialer Präzision ein Gipfeltreffen der Arten. Von Katharina J. Cichosch 12.10.2025
Vergessene Künstlerin Sarah Schumann Mit geschärften Klingen Die Berliner Künstlerin Sarah Schumann setzte sich ab den 1950ern mit dem Bild der Frau auseinander – und dieses mit Schere und Kleber neu zusammen. Von Antonia Wolff 5.10.2025
Provenienzforschung in Passau Eine Stadt sucht Naziräuber Wer ist der Künstler? In Passau geht man bei der Suche nach möglicher NS-Raubkunst neue Wege. Die ganze Stadt ist aufgefordert mitzumachen. Von Klaus Hillenbrand 9.9.2025
Berliner Kunstraum CCA im Portrait Ein Ort, der bleibt Das von Fabian Schöneich gegründete CCA Berlin hat sich zum progressiven Kunstort entwickelt. Nun ist eine Ausstellung für den Turner Prize nominiert. Von Hilka Dirks 6.7.2025
70 Jahre documenta Es geht heiter weiter – wie auch sonst? Die documenta ist seit dem Antisemitismus-Skandal vor drei Jahren schwer gebeutelt. Wie kann sie denn jetzt ihr 70-jähriges Jubiläum begehen? Von Sophie Jung 7.6.2025
Ausstellung über Bauernkriege in Halle Der Morgenstern ist nachgebaut Computerspiele über Feldarbeit, Agrarroboter und Waffen: Die Ausstellung „Planetarische Bauern“ in Halle fragt nach der heutigen Bedeutung der Bauernkriege. Von Martin Conrads 26.5.2025
Autofiktionale Bücher über Geld Von Schuld und Schulden Isabelle Graw und Hans-Christian Dany stellen in Hamburg ihre jüngsten Bücher vor. Es geht darin um Geld, Kunst und das Privatleben. Von Alexander Diehl 25.2.2025
Gerichtsurteil zu „Innerstädtischer Tod“ Kunstfreiheit wiegt schwerer Der Roman „Innerstädtischer Tod“ von Christoph Peters wird nicht verboten. Geklagt hatte ein bekannter Berliner Galerist. Von Dirk Knipphals 25.2.2025
Rückgabe von Kunst aus der Nazizeit Sie warten schon so lange Strittige Fälle von NS-Raubkunst sollen ab 2025 durch ein Schiedsgericht entschieden werden. Doch an dem neuen Gremium entzündet sich harte Kritik. Von Klaus Hillenbrand 27.12.2024
Kuratorin über den Weg zur Kunst „Ohne Neugier kann man so einen Job nicht machen“ Karin Scheel lebt zwischen den Welten: Arbeiten tut sie am Rand Berlins in der Galerie Schloss Biesdorf, und sie wohnt im Touristen-Hotspot Friedrichshain. Interview von Andreas Hergeth 21.12.2024
Buch „Opferkunst“ Auf der richtigen Seite der Geschichte Nach dem 7. Oktober: In der Novelle „Opferkunst“ erzählt Jonathan Guggenberger über eine Kunstwelt, die sich ans Behaupten ihrer politischen Relevanz klammert. Von Hili Perlson 28.11.2024
Absagen vor Kunstsymposium Logiken der Vermeidung Die Neue Nationalgalerie war bei einem geplanten Symposium über Kunst und Antisemitismus in Berlin um Ausgleich bemüht. Jetzt mehren sich die Absagen. Von Julia Hubernagel 20.11.2024
Drei Jahre Museumssonntag in Berlin Und jetzt ab ins Museum Der Museumssonntag lockt seit 2021 Monat für Monat Zehntausende in 80 Museen Berlins – bei freiem Eintritt. Am 4. August ist es wieder so weit. Von Andreas Hergeth 1.8.2024
Die Kunst der Woche Eine Frage des Rückzugs Zeit, etwas gegen Erschöpfung zu tun. Das dreitägige Kunstfestival „Retreat“ widmet sich Fragen von Prekarität, Erholung, Entkommen und Zusammenhalt. Von Noemi Molitor 23.5.2024
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