: „Kulturkampfund Gewissen“
taz-Autor*innen recherchierten dieses Jahr zur Situation von Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland und stellten fest: Das Angebot wird kleiner. Das apabiz schreibt zu den Gründen, dass „viele der durch die feministischen Kämpfe um das Recht auf Abtreibung in den 1970er Jahren politisierte Ärzt*innen in Rente gehen“. Zeitgleich will die „Lebensschutz“-Bewegung in die Offensive. Sie ist Teil eines konservativen bis extrem rechten, in Teilen antidemokratischen Aufwindes. Im Buch „Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der ‚Lebensschutz‘-Bewegung“ werden die Strategien dieser Bewegung, ihre Stärken, Schwächen und internen Widersprüche analysiert. Damit liefern sie auch das Material für den nötigen Widerstand.
Dienstag, 10. April
Buchpremiere den Autor*innen Kirsten Achtelik, Eike Sanders und Ulli Jentsch. 20 Uhr, k-fetisch, Wildenbruchstraße 86, Neukölln
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen