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Künstliche Intelligenz und Arbeit Eine andere KI ist möglich

Eine Diskussion mit Expert:innen aus Wissenschaft, Praxis und Aktivismus über digitale Macht, postkoloniale Kritik, Gender-Aspekte und gerechte Arbeit im Zeitalter der künstlicher Intelligenz.

Über künstliche Intelligenz wird oft als eine unaufhaltsame Maschine gesprochen, die uns die Arbeit wegnimmt. Aber diese Erzählung verschleiert, wer von den Machtverhältnissen profitiert. Großkonzerne im Silicon Valley und autokratische Staaten bestimmen, welche Daten wertvoll sind, welche Sprachen zählen und wer im Globalen Süden für diese Technik ausgebeutet wird.

Dabei gibt es demokratische, feministische und postkoloniale Alternativen. Über die wollen wir in diesem Salon reden. Denn Technologie ist niemals neutral, sondern immer das Ergebnis gesellschaftlicher Entscheidungen.

Begreifen wir Code und Algorithmen nur als Werkzeuge zur Gewinnmaximierung, verfestigen wir bestehende Ungleichheiten. Umso dringlicher ist der Blick auf Initiativen, die zeigen, dass es auch anders geht – von Open-Source-Gemeingütern bis hin zu partizipativen Ansätzen.

Wir fragen: Wie verändert KI die Arbeitswelt? Brauchen wir eine öffentlich-rechtliche Infrastruktur für Algorithmen? Wie sieht eine gerechte Arbeitspolitik aus, die algorithmisches Management in die Schranken weist? Und sollte die Technologie als politisches Projekt gedacht werden, das dem Gemeinwohl statt den Konzernen dient? Und wie verteilen wir Einkommen, wenn die KI zunehmend die Lohnarbeit übernimmt?

taz-Redakteur Robert Matthies diskutiert um 15 Uhr im Saal 2 mit:

🐾 Julia Kloiber ist Mitgründerin und Geschäftsführerin von Superrr, einem unabhängigen Labor für eine gerechtere, gestaltbare digitale Zukunft, mit Fokus auf Teilhabe, Chancengleichheit und Diversität.

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