: Künstler ist der neue Traumberuf
Hamburg (AP) – Immer mehr Jugendliche in Deutschland wollen Künstler, Profi-Sportler oder Ingenieure werden. Das hat eine Studie des Kölner Instituts für Empirische Psychologie ergeben, bei der 2.017 Jungen und Mädchen von mehr als zwölf Jahren befragt wurden. Dabei gaben 16,5 Prozent der Jungen und 23,6 Prozent der Mädchen an, sie wollten Künstler werden – Schriftsteller, Designer, Filmemacher oder Schauspieler. Bei den Jungen lag Profi-Sportler auf Rang zwei der Traumberufe, bei den Mädchen die Heil- und Pflegeberufe. Reizvoll scheint Jungen offenbar außerdem eine Zukunft als Computerfachmann, Architekt, Ingenieur oder Pilot. Auf der Rangliste bei den Mädchen stehen noch Dozentin, Ingenieurin und Ärztin. Früher standen andere Berufe bei Teenagern hoch im Kurs. In den 70ern waren es Sozialpädagogen und Psychologen, in den 80ern lagen Berufe in Tourismus und Werbung im Trend.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen