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Künftig vier Astra-TV-Satelliten

■ Luxemburger Privatgesellschaft will ihre Kapazität auf 48 Programme ausweiten

München (dpa/vwd) — Die Luxemburger Privatgesellschaft Societé Europeenne des Satellites (SES), die das Fernsehsatellitensystem Astra betreibt, will ihr Programm deutlich ausweiten. Nachdem seit 1989 der Satellit Astra 1A mit 16 Kanälen sendet und am 21. Februar 1990 der zweite Satellit Astra 1B mit nochmals 16 Kanälen gestartet werden soll, hat SES jetzt den Bau von zwei weiteren Astrasatelliten beschlossen. Sie werden nach SES-Angaben auf der gleichen Orbitposition (19,2 Grad Ost) positioniert und sollen vor allem als Reservekapazitäten für den Astra 1A und Astra 1B dienen. Je nach Bedarf könnten die neuen Satelliten aber auch zusätzliche Programme ausstrahlen. Das System sei so ausgelegt, daß der Zuschauer mit der gleichen „Satellitenschüssel“ bis zu 48 Kanäle empfangen kann.

Die beiden neuen Satelliten, deren Kaufpreis insgesamt gut 300 Millionen D-Mark betragen soll, werden beim US-Unternehmen Hughes Aircraft Company bestellt. Der Astra 1C soll im 1. Quartal 1993 an Bord einer europäischen Arianerakete gestartet werden, Astra 1D folge ein Jahr später.Der vierte Satellit, Astra 1D, werde technisch in der Lage sein „echtes europäisches hochauflösendes Fernsehen (HDTV)“ auszustrahlen. Nach SES-Angaben können derzeit bereits 20 Millionen Haushalte in Europa die über Astra 1A ausgestrahlten Programme empfangen.

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