piwik no script img

■ KubaBotschaftsflüchtlinge

Brüssel/Havanna (dpa) – Die Regierungen Belgiens und Kubas bemühten sich gestern weiter um ein Ende der Besetzung der belgischen Botschaft in Havanna durch mehr als 100 Asylsuchende. Nachdem ihnen die Regierung des Karibikstaates Straffreiheit bei freiwilligem Abzug garantiert habe, verhandele der Botschafter nun mit den Besetzern, teilte das Auswärtige Amt in Brüssel mit. Die Versorgung der 127 Kubaner auf dem von Polizei umstellten Gelände werde mit Hilfe der anderen EU- Botschafter gesichert. Am Samstag seien zunächst 124 Personen über den Zaun geklettert und hätten um Asyl nachgefragt.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen