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Kritik vom Gründer

1971 gründete Patrick Moore mit einigen Freunden Greenpeace. Neun Jahre lang war er Präsident von Greenpeace Kanada und sieben Jahre lang einer der Direktoren im Führungsstab von Greenpeace International. In dieser Zeit wurde Greenpeace zur größten internationalen Organisation von Umweltaktivisten.

Mitte der Achtzigerjahre zog sich Moore zurück. Zunächst aus privaten Gründen: Er wollte mehr Zeit für seine Kinder haben und etwas anderes ausprobieren, denn seit seinem Studium (als er den Doktorgrad in Ökologie erwarb) hatte er nur für Greenpeace gearbeitet.

Einige Jahre später fing Moore an, Positionen von Greenpeace zu kritisieren, bis es zum Bruch zwischen ihm und der Organisation kam. Greenpeace wirft Moore vor, von der Industrie gekauft zu sein. Moore findet, dass Greenpeace wissenschaftliche Fakten ignoriert und mit emotional geführten und sachlich falschen Kampagnen Spenden eintreibt.

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