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Kritik an SU-Schuldenmoratorium

Frankfurt/Main (dpa) — Das von den G-7-Industriestaaten mit acht sowjetischen Republiken geschnürte Hilfspaket zur Überwindung der sowjetischen Schuldenkrise ist in deutschen Bankenkreisen auf Kritik gestoßen. Am Bankenplatz Frankfurt wurde moniert, daß die Bundesregierung in diesen Fragen „bislang immer einen anderen Standpunkt eingenommen“ und ein Moratorium abgelehnt habe. Nach der Vereinbarung über einen teilweisen Tilgungsstopp stelle sich die Frage, wie die Sowjetunion künftig „auf den Märkten Geld bekommt“. Ein Sprecher der Deutschen Bank betonte, sein Haus gehe davon aus, daß die Bedienung der sowjetischen Anleihen „wie bisher termingerecht erfolgen wird“. Die Dresdner Bank will „das Gespräch mit der Bundesregierung suchen“.

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