: Kriegsverbrecherprozeß in Rostock
Berlin (dpa) - Gegen den ehemaligen stellvertretenden Wachführer der während der deutschen Okkupation in der polnischen Stadt Radom gelegenen Waffenfabrik „Steyr-Daimler -Puch AG“, Jakob Holz, ist vor dem Bezirksgericht Rostock Anklage wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erhoben worden. Holz hatte sich laut 'adn‘ nach 1945 durch falsche Angaben zur Person der Verantwortung entzogen. Der Angeklagte sei hinreichend verdächtig, von 1942 bis 1944 vorsätzlich bei der Erschießung von mindestens 33 jüdischen polnischen Bürgern mitgewirkt zu haben.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen