Kreuzberg: Besetzer dürfen vorerst bleiben
Der Eigentümer des am Samstag besetzten Hauses in der Großbeerenstraße 17a will den Verhandlungen mit den Besetzern mehr Zeit geben. Ein am Samstag gewährter Nutzungsvertrag zur Überlassung einer Wohnung bis Ende dieser Woche wurde bis zum 14. Oktober verlängert. Innerhalb dieser Zeit wollen beide Seiten weiter miteinander das Gespräch suchen. Das sagte die an den Verhandlungen beteiligte Sprecherin für Wohnen und Mieten der Grünen, Katrin Schmidberger. Am Montag hatte sich Benjamin Marx, Vertreter der katholischen Eigentümergesellschaft Aachener Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH, persönlich mit den Besetzern getroffen; am kommenden Montag will er erneut in Berlin sein. Die meisten Wohnungen in dem Haus stehen seit vielen Jahren leer. Eine Räumung durch die Polizei wurde durch den befristeten Nutzungsvertrag verhindert. Für Dienstagabend hatten Aktivsten zu einer Kiezversammlung vor das Haus geladen.(taz)
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen