piwik no script img

■ KoreaWirtschaftsboykott

Seoul (AP) — Die südkoreanische Regierung hat bis auf weiteres alle Pläne für eine wirtschaftliche Kooperation mit Nordkorea ausgesetzt. Sie reagiere damit auf die Aufdeckung der größten Spionageaffäre seit 1948, erklärte der stellvertretende Wirtschaftsminister Han Gap Soo. Der südkoreanische Geheimdienst hatte zuvor die Enttarnung einer rund 400 Mitglieder zählenden Verschwörergruppe bekanntgegeben, die für den Sturz des kapitalistischen Systems gearbeitet haben soll.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen