: Kooperation zwischen Iran und Sudan
Khartoum (afp) — Die iranische Führung will Schützenhilfe bei der „islamischen Revolution in Sudan“ leisten. Dies versicherte der iranische Präsident Haschemi Rafsandschani am Samstag in Khartoum, wo er mit dem sudanesischen Juntachef Omar el-Beschir zusammentraf. Mit Beschir vereinbarte er die Bildung von drei Komitees, um die Zusammenarbeit auf wirtschaftlicher, technischer und kultureller Ebene zu verstärken. In einer Rede vor den Volkskomitees, die von der regierenden Militärjunta anstelle eines Parlaments eingesetzt wurden, verurteilte Rafsandschani die Nahostfriedensverhandlungen zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn.
Über eine engere Zusammenarbeit der Streitkräfte beider Länder verhandelten unterdessen der sudanesische Generalstabschef Hassan Abdel Rahman Ali und der Kommandant der iranischen Revolutionswächter Mohssen Resay, teilte die Junta in einem Kommuniqué mit. Die Militärjunta in Khartoum hat seit ihrer Machtübernahme im Juni 1989 eine Islamisierung des Landes betrieben und das islamische Recht Scharia eingeführt.
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