■ Konversion: Wünsdorf wird zivil
Zossen (dpa) – Das Hauptquartier der russischen Streitkräfte in Ostdeutschland soll mit Milliardenaufwand in eine Stadt für 30.000 neue Einwohner verwandelt werden. Das teilte der Landrat von Zossen mit. In Wünsdorf, etwa 40 Kilometer südlich von Berlin, leben derzeit schätzungweise 70.000 russische Militärangehörige und Familienmitglieder. Bis zum Mai 1945 war Wünsdorf Sitz des Oberkommandos des Heeres der deutschen Wehrmacht. Die Gesamtfläche von 7.500 Hektar umfaßt städtebauliche Substanz im Umfang von etwa 1.000 Hektar. „Wünsdorf ist das größte Konversionsobjekt der Welt“, sagte der Landrat. Die Stadt ist bislang für Deutsche gesperrt.
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