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Konten des Milosevic-Clans sperren

■ In der Schweiz wird nach Geldern des Präsidenten gesucht

Die „Aktion Finanzplatz Schweiz“, die schon so manches Diktatorenkonto aufgedeckt hat, macht jetzt auch in Sachen Miloevic Dampf. „Die Regierung muß die Sperrung aller Konten verfügen, die dem Miloevic-Clan gehören könnten“, fordert Aktionssprecherin Gertrud Ochsner.

Ein paar Millionen Franken sind bereits gefunden worden. Nach einem Rechtshilfegesuch aus Frankreich fand die Eidgenössische Bankenkommission ein Konto, das der Familie Miloevic gehören soll. Es wurde gesperrt. Das Schweizer Nachrichtenmagazin Facts spürte eine dubiose Handelsfirma auf, die vom Miloevic-Clan beherrscht sein soll. „Bei Miloevic ist anzunehmen, daß Drogen- und Waffenhandel im Spiel sind“, meint Ochsner.

Wieviel Geld der Miloevic-Clan ins Ausland geschafft haben könnte, ist schwer zu sagen. Der deutsche Verteidigungsminister Rudolf Scharping sagte in der vergangenen Woche, der Präsident habe „Millionen“ auf Privatkonten umgeleitet. Die Suche nach solchen Reichtümern ist äußerst schwierig. Sie können im Namen von Vertrauten angelegt oder durch mehrere Stiftungen „gewaschen“ worden sein. dpa

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