Konflikt mit Saudi-Arabien: Zwei Tote bei Beschuss aus Jemen
Saudische Grenzschützer sterben bei einem Raketenangriff. Seit Beginn der Auseinandersetzungen im Jemen wurden 2000 Menschen getötet.
afp | In Saudi-Arabien sind zwei weitere Grenzsoldaten durch Beschuss aus dem Jemen getötet worden. Die beiden saudiarabischen Soldaten seien am Mittwoch getötet worden, als ein Grenzposten in der Region Asir von Raketen aus dem Jemen getroffen worden sei, teilte das Innenministerium in Riad am Donnerstag über die amtliche Nachrichtenagentur Spa mit. Fünf weitere Grenzschützer wurden demnach bei dem Angriff verletzt.
Im Jemen liefern sich Huthi-Rebellen und mit ihnen verbündete Armeeeinheiten seit Wochen heftige Kämpfe mit den Truppen und Milizen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi.
Seit dem Beginn der Kämpfe Mitte März wurden fast 2000 Menschen getötet und tausende weitere verletzt. Die UNO geht davon aus, dass mindestens eine halbe Million Menschen vor den Kämpfen geflohen sind.
An der Grenze zwischen Saudi-Arabien und dem Jemen starben bislang mindestens 30 Menschen, darunter Soldaten und Grenzschützer, aber auch Zivilisten. Saudi-Arabien führt eine arabische Militärallianz an, die seit Ende März Luftangriffe gegen die Huthi-Rebellen fliegt.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 90 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert