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Kompromiß bei Nahost-Gesprächen

Washington (afp) — Im Streit um den Termin für die Fortsetzung der bilateralen Nahostverhandlungen zeichnet sich eine Einigung ab. Die Palästinenser erklärten sich im Prinzip zu einer Sitzung mit den Israeli bereit, bei der es um „technische Fragen“ gehen soll und die zu einer Beilegung des Terminstreits führen könnte. Israel bestand einem Bericht des israelischen Militärrundfunks zufolge nicht mehr auf dem 9. Dezember als Termin für den Verhandlungsbeginn, sondern räumte die Möglichkeit ein, die Gespräche einen Tag später aufzunehmen.

Palästinenser und Jordanier waren gegen den 9. Dezember, da sich an diesem Tag zum vierten Mal der Beginn der Intifada, des Palästinenseraufstandes, jährt. Die Vereinigten Staaten hatten die Teilnehmer für Mittwoch nach Washington geladen. An diesem Tag waren aber nur die arabischen Delegationen erschienen.

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