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Kolumne Parallelgesellschaften Ming-Vasen auf Stöckelschuhen

Jan Feddersen

Kommentar von

Jan Feddersen

Proteste gegen Peking? Tibetfahnen, die aus Fenstern hängen? Finden anderswo statt, nicht in meinem Viertel.

Jan Feddersen

Jan Feddersen Autor

Einst: Dies & Das. Stationen: "Moderne Zeiten", taz in Hamburg, seit 1996 in Berlin bei der taz, seit 1. September 2026 Autor dieses Medienhauses, zuvor Kurator des taz lab. RB Leipzig-Fan. Seit 2009 mit dem in Hamburg lebenden Historiker Rainer Nicolaysen liiert.

3 Kommentare

  • M
    Miweee

    Ked, bleib mal entspannt. Der Artikel ist unter "Kommentar", wenn dir Kommentare nicht passen, dann lies sie nicht. Es ist übrigens ein schöner Kommentar der zeigt dass das Leben weiter geht. Und zur Abwechslung hatte er nichts mit mit der monotonen Berichterstattung über China zu tun. Es ist wichtig über Menschenrechtsverletzungen zu berichten, aber irgendwann hat man auch alles schon geschrieben und wiederholt sich dann nur immer und immer wieder. Hilft die ständige Hetze Hu Jia? Nein. Hilft es anderen Regimekritikern? Nein. Hilft es den Tibeten? Nein. Hilft es den "Ming-Vasen"? Nein, womöglich schlägt sie ein Massenmediengeschädigter irgendwann mal zusammen, weil sie zu Chinesisch aussehen - dabei ruft er Free-Tibet. Hurra. Wenn wir Opfern helfen, sollen wir drauf achten dass wir nicht neue Opfer schaffen.

  • K
    Ked

    An der Demonstration am Sonntag waren z.B. die Gesellschaft für bedrohte Völker und Amnesty International beteiligt. Ausdrücklich wurde z.B. von einer Rednerin am Brandenburger Tor betont, dass sich die Proteste nicht gegen China an sich oder das chinesische Volk richten. Ein Sprecher - ich glaube, der von a.i. - betonte ausserdem, dass auch in Solidarität mit den Chinesinnen und Chinesen demonstriert wird, die selbst für die Menschenrechte in ihrem Land engagiert sind. Darüber zu berichten wäre angemessener gewesen für eine gute Zeitung.

  • PM
    Peter Maas

    Was ist Menschenrechtsgetue? Und was haben zwei Chinesinnen und ein Kampfhund damit zu tun? War mal wieder viel Platz in der taz.