■ Kolumbien: Escobar-Prämie erhöht
Bogota (AFP) – Die Drohung des kolumbianischen Drogenbosses Pablo Escobar, die Gewalt zu eskalieren, hat die Regierung am Dienstag mit der Heraufsetzung der Prämie für Hinweise zu seiner Ergreifung auf fünf Milliarden Pesos (7,1 Millionen Dollar) beantwortet. Zu dieser Summe kommen noch die 2,5 Millionen Dollar, die von der US-Drogenbehörde DEA ausgesetzt wurden. Ein anonymer Anrufer hatte der Regierung im Namen des flüchtigen Pablo Escobar am Montag eine Woche Zeit gegeben, um dessen Bedingungen zu erfüllen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen