: Körnerfraß und Spermaproduktion
In Neuseeland beginnen in dieser Woche wissenschaftliche Untersuchungen über den Zusammenhang zwischen natürlicher Ernährung und erhöhter Spermaproduktion. Wie gestern in Wellington bekannt wurde, erfolgen die Versuche mit Blick auf die Konferenz über organische Landwirtschaft, die im Dezember in der neuseeländischen Hauptstadt stattfindet. Die Versuche werden am Institut für Urologie und Gynäkologie der Christchurch-Schule in Wellington vorgenommen. Zu der Konferenz wird auch ein dänischer Forscher erwartet, der nachweisen will, daß Männer doppelt so viele zeugungsfähige Spermien haben, wenn sie sich mit Naturkost ernähren. Allgemein war von europäischen Wissenschaftlern ein seit etwa fünf Jahrzehnten anhaltender Rückgang der Spermaproduktion festgestellt worden. Als Ursache gelten schädigende Einflüsse von Herbiziden, Pestiziden und Dioxinen.Foto: David Hornback
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 390 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen