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Knete für die Kids

■ 300 Millionen Mark für Jugendarbeit/ 1,8 Millionen für Streetworker

Berlin. Um ein Abrutschen der Jugendlichen in die Gewalt zu verhindern, will der Senat jährlich 100 Millionen Mark bereitstellen. Damit wurde die am Montag vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Ditmar Staffelt (die taz berichtete) angekündigte Summe von 70 Millionen Mark jährlich in letzter Minute sogar noch deutlich überboten. Mit dem Sofortprogramm sollen in den nächsten drei Jahren laufende und neue Projekte unterstützt werden. Schwerpunkt ist eine noch zu gründende „Landesstiftung für Familien- und Jugendprojekte“, die zunächst mit 30 Millionen Mark Grundvermögen ausgestattet wird. Um Jugendfreizeiteinrichtungen auch an Wochenenden den Jugendlichen zugänglich zu machen, werden 7 Millionen Mark zur Verfügung gestellt. Weitere 5 Millionen Mark kommen sogenannten mobilen Jugendzelten in sozialen Brennpunkten der Stadt zugute. Zusätzlich zu den bereits bestehenden sieben Teams von Streetworkern sollen drei weitere in Prenzlauer Berg, Lichtenberg und Treptow zum Einsatz kommen. Hierfür werden aus dem Programm 1,8 Millionen Mark bereitgestellt. Mit 2 Millionen Mark werden zukünftig Schülerfahrten unterstützt. Neben vielen anderen Einzelmaßnahmen werden auch Jugendprojekte wie etwa „Kick gegen Jugenddelinquenz“ aus diesem Topf finanziert. sev

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