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Knatsch auf Umweltschutzkonferenz

Washington (dpa/taz) - Mit deutlichen Mißtönen und teils heftiger Kritik an der US-Regierung hat gestern eine vom Weißen Haus organisierte zweitägige Klimakonferenz begonnen. Vor allem die niederländische Delegation äußerte den Eindruck, die US-Regierung wolle konkrete Aktionen zum Schutz vor dem sogenannten Treibhauseffekt vermeiden und stattdessen neue Forschungsprojekte anleiern. Auch Bundesumweltminister Töpfer machte aus seinen „gedämpften Erwartungen“ keinen Hehl: Er fürchte, daß die USA mit Rückendeckung der UdSSR und Japans - wie schon bei der internationalen Konferenz in den Niederlanden vor einem Jahr - „Aussagen zur Handelsbereitschaft“ vermeiden.

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