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Knapp daneben ist auch vorbei

Kein AfD-Erfolg bei Bürgermeister­stichwahlen in Brandenburg

Die AfD hat auch bei weiteren Stichwahlen keinen hauptamtlichen Bürgermeister in Brandenburg ins Amt bekommen können – sie kam am Sonntag allerdings in Oranienburg und Bad Freienwalde auf über 40 Prozent.

In der fünftgrößten Brandenburger Stadt Oranienburg machte SPD-Kandidatin Jennifer Collin-Feeder das Rennen mit 59,6 Prozent vor AfD-Bewerberin Anja Waschkau mit 40,4 Prozent. In Bad Freienwalde unterlag der parteilose Kandidat der AfD, Frank Vettel, mit 48,4 Prozent CDU-Bewerberin Ulrike Heidemann, die 51,6 Prozent erreichte. Die Briefwahl entschied das Ergebnis – Heidemann kam dabei auf 64,4 Prozent, Vettel auf 35,6 Prozent.

In Luckenwalde setzte sich der parteiunabhängige Bewerber Jochen Neumann mit 76,5 Prozent gegen den SPD-Kandidaten Matthias Grunert mit 23,5 Prozent durch, in Kolkwitz lag SPD-Amtsinhaber Karsten Schreiber mit 50,6 Prozent vor der unabhängigen Bewerberin Birgit Paulick mit 49,4 Prozent.

„Die Ergebnisse sind – positiv wie negativ – stark durch die jeweilige Lage vor Ort erklärbar“, sagte SPD-Landesgeneralsekretär Kurt Fischer der dpa. Der CDU-Landesvorsitzende Jan Redmann zeigte sich zufrieden. „Wir haben bei den Wahlen dieses Jahr die Anzahl unserer Bürgermeister mehr als verdoppelt“, sagte er. (dpa)