■ Klassenjustiz: Eine Bühne für E.H.
Berlin (dpa) — Erich Honecker will seinen voraussichtlich im November beginnenden Prozeß als politische Bühne benutzen, um zu den Bürgern der früheren DDR zu sprechen. Bei einem Besuch in der Untersuchungshaftanstalt in Berlin-Moabit habe Honecker gesagt: „Ich werde unsere Sache so verteidigen, wie es sich für einen Kommunisten gehört“, sagte der Berliner Sprecher des Solidaritätskomitees für Erich Honecker, Klaus Feske. Trotz seines Leberkrebses hatte das Berliner Landgericht Honecker für vernehmungs- und eingeschränkt verhandlungsfähig erklärt. Weitere Untersuchungen über den Gesundheitszustand des 80jährigen seien im Oktober angesetzt. Dann werde über den Beginn des Hauptverfahrens entschieden.
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