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„Kirche für alle offen“

■ Wolfgang Huber neuer Landesbischof

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Marienkirche ist am Sonnabend der Heidelberger Professor Wolfgang Huber in das Bischofsamt der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg eingeführt worden. Er löst Martin Kruse ab, der nach 17jähriger Amtszeit in den Ruhestand ging. Der 51jährige war im vorigen November von der Landessynode gewählt worden.

Huber sagte in seiner Predigt, er wolle mit seiner Arbeit einer Kirche dienen, in der Verschiedenheit nicht trenne, sondern lebendig mache, und deren Türen für alle offen stünden, auch für die, denen der Glaube für lange Zeit fremd gewesen sei.

Der 1942 in Straßburg geborene Huber studierte von 1960 bis 1966 in Heidelberg, Göttingen und Tübingen Evangelische Theologie und Sozialwissenschaften. Nach Vikariat und einem dreijährigen Gemeindepfarramt im württembergischen Reutlingen war er zunächst Privatdozent, dann Professor für Systematische Theologie in Heidelberg; von 1980 bis 1984 lehrte er in Marburg.

Mit 1,65 Millionen Mitgliedern ist die berlin-brandenburgische Kirche die größte evangelische Landeskirche in Ostdeutschland. In ihrem Dienst stehen 1.375 PfarrerInnen sowie rund 15.000 weitere MitarbeiterInnen. epd

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