piwik no script img

■ KindergeldCDU-Familienkrach

Bonn (dpa) – Der vom stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion Geißler ausgelöste Krach um die Familienpolitik zieht in der Union weitere Kreise. Eindeutig zurückgewiesen wurde gestern der an das SPD-Modell angelehnte Geißler-Plan eines einheitlichen Kindergeldes von 250 Mark monatlich bei Wegfall des steuerlichen Kinderfreibetrags unter anderem von Finanzstaatssekretär Grünewald und Familienministerin Rönsch (beide CDU). Sie wollen am dualem System von Kindergeld und Freibetrag festhalten. Die CDU-Zentrale stützte indirekt Geißler: „Eine Festlegung über die Ausgestaltung in der CDU gibt es nicht.“

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen