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Kieler FDP bleibt reserviert

Kiel/Saarbrücken (ap) - Auch nach einem weiteren Spitzengespräch beider Parteien bestehen die Vorbehalte der FDP gegen eine Koalition mit der CDU in Schleswig–Holstein fort. Der FDP–Landesvorsitzende Zumpfort meinte, seine Partei wolle nur mit einer regenerierten und reformierten CDU gemeinsam in den Wahlkampf gehen. Der CDU–Landesvorsitzende, Bundesfinanzminister Gerhard Stoltenberg, sprach von „konkreten Folgerungen“ für die zukünftige Arbeit der Partei. Der Vize–FDP–Chef Baum erklärte am Wochenende, die FDP sei zu weiteren Koalitionen mit der SPD auf Länderebene bereit, nicht jedoch zu einem sozialliberalen Regierungsbündnis in Bonn. Falls es die Umstände möglich und notwenig machten, müßte die FDP je nach der politischen Lage auch mit der SPD koalieren können. Er wolle damit jedoch keine Ratschläge in Richtung Schleswig– Holstein erteilen, so Baum. Der ymtierende Ministerpräsident in Kiel, Schwarz erklärte in einem Interview, für eine Entschuldigung bei der SPD und bei Engholm wegen der Wahlkampfaffäre sei es noch zu früh. Erst müsse der Untersuchungsausschuß seine Arbeit abschließen.

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