: Kiel prüft Munitionsverladung
Kiel (dpa) — In den Kieler Ministerien für Verkehr und Energie wird zur Zeit ein Antrag der britischen Rheinarmee geprüft, ob über den schleswig- holsteinischen Elbehafen Brunsbüttel Munition für die britischen Truppen am Golf verschifft werden kann. Nach bestehender Rechtslage können theoretisch fünfzig Tonnen Sprengstoffgewicht täglich über Brunsbüttel verladen werden. Nach unbestätigten Berichten lautete der Antrag jedoch auf mehrere tausend Tonnen. Das Energieministerium wurde in die Prüfung eingeschaltet, weil das Atomkraftwerk Brunsbüttel in der Nähe des Hafens liegt.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen