piwik no script img

Kenianer laufen voraus

Es wird wieder ausdauernd gelaufen in den Metropolen. Am Sonntag fanden die Marathons in Rom, Paris und Rotterdam sowie der Halbmarathon in Berlin statt. In Paris gewann erneut der Vorjahressieger Paul Lonyangata aus Kenia mit einer Zeit von 2:06:25. Bei den Frauen siegte Betsy Saina, ebenfalls Kenianerin, mit 2:22:56. Die Äthiopierin Gulume Chala sorgte als Dritte für den einzigen nicht kenianischen Podestplatz. In Rotterdam ging der Sieg an den Kenianer Kenneth Kipkemoi mit einer hervorragenden Zeit von 2:05:44. Bei den Frauen gewann Visiline Jepkesho in 2:23:45. Langsamer waren die Zeiten in Rom. An der Spitze stand in der italienischen Hauptstadt Cosmas Jairus Kipchoge Birech, natürlich Kenianer, der die Ziellinie bei 2:08:03 überquerte. Den zweiten und dritten Rang belegten Bahrain und wieder Kenia. Bei den Frauen siegte Rahma Tusa Chota aus Äthiopien mit 02:23:46. Mit einer Ausnahme kamen von den Top Ten der Frauen alle Läuferinnen entweder aus ­Kenia oder aus Äthiopien.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen