: Keine Wahlhilfe in Elfenbeinküste
NEW YORK/ABIDJAN ap/dpa ■ Angesichts des Ausschlusses von Oppositionsführer Alassane Dramane Ouattara und blutiger Unruhen in Elfenbeinküste haben die Vereinten Nationen ihre zugesagte Hilfe bei der Parlamentswahl zurückgezogen. Der Sprecher von UN-Generalsekretär Kofi Annan, Fred Eckhard, sagte am Dienstag in New York, eine Beteiligung der Vereinten Nationen sei unter den gegebenen Umständen nicht mehr möglich. Das Oberste Gericht schloss Ouattara, der Vorsitzender der Republikanischen Sammlungsbewegung (RDR) ist, am Freitag von der Parlamentswahl aus und begründete dies mit Zweifeln an seiner Staatsangehörigkeit. Die Entscheidung löste blutige Unruhen aus, bis zu 30 Personen kamen ums Leben. Gestern flauten die Proteste der zum Großteil aus dem muslimischen Norden stammenden Ouattara-Anhänger zunächst ab. RDR-Sprecher Aly Coulibaly rief zu Besonnenheit auf.
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