piwik no script img

Keine Lust mehr?

■ Ehe und Geburten weiter rückgängig

Eheschließungen und Geburten entwickeln sich in Berlin nach wie vor rückläufig. Nach jüngsten Veröffentlichungen des Statistischen Landesamtes wurde 1993 17.111mal der Bund fürs Leben eingegangen. Damit entschieden sich 784 Paare weniger für die Ehe als noch im Vorjahr. Nur drei Prozent der Ehen wurden zwischen Partnern aus beiden Stadthälften geschlossen. Die Zahl der Lebendgeborenen sank im Vergleich zum Vorjahr um 943 auf 28.724. Der Anteil nichtehelich geborener Kinder lag wiederum bei etwa 30 Prozent. In den westlichen Bezirken kam jedes vierte und in den östlichen jedes zweite Baby nichtehelich zur Welt. 165 Kinder starben vor Vollendung des ersten Lebensjahres. ADN

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen