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Kein Kilt beim Löschen

■ Amerikaner schottischer Abstammung darf bei der Feuerwehr nicht im Schottenrock arbeiten

Lockport (dpa/upi) - Vier Jahre kämpfte ein amerikanischer Orgelbauer, der mit ausgeprägtem Traditionsbewußtsein für die Bräuche seiner schottischen Vorfahren ausgestattet ist, für seine „verfassungmäßigen Rechte“. Jetzt hatte er Erfolg: In einem außergerichtlichen Vergleich einigte sich Rodger Schermer mit der Feuerwehr von Lockport im Bundesstaat New York auf die Zahlung von 1.600 Dollar. Dafür will der 55jährige von seiner gerichtlichen Klage auf Aufnahme in den Löschzug Abstand nehmen. Stein des Anstoßes war die Weigerung der Feuerwehr, Schermer als Mitglied aufzunehmen, obwohl er an einem früheren Wohnort nach seiner Meinung durchaus erfolgreich gewesen war. Schermer fand dafür nur eine Erklärung: „Mein Kilt hat sie gestört. Aber den trage ich, wann es mir gefällt!“ Und bei zahlreichen Einsätzen als Feuerwehrmann sei ihm der Kilt nie hinderlich gewesen.

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