: Katastrophen-Vorrat reduziert
Der Bund der Steuerzahler Berlin hat sich für eine Verringerung der „Berlin-Bevorratung“ (Katastrophenkontingente wie Lebensmittel, Kohlen etc.) ausgesprochen. In Anbetracht der Entspannungsfortschritte sei es geboten, die Bevorratung mit den Alliierten zu erörtern, heißt es in einem gestern verbreiteten Brief des Bundes an den regierenden Bürgermeister Walter Momper (SPD). Eine weitgehende Reduzierung der Bevorratung sollte im Vordergrund stehen. Damit würde nicht nur der öffentliche Haushalt entlastet, die Räumung von Lagerflächen würde auch zur Behebung der Raumnot in der Stadt beitragen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen