piwik no script img

Karl-May-Festspiele eröffnet

Bad Segeberg (taz/dpa) – Empörter Protest von Bundespräsident Roman Herzog (Lieblingsfilm „Winnetou I“) und Rudolf Augstein (Lieblings-Spiegel-Titel: „Karl May und die Deutschen“): Bei den 44. Karl-May-Spielen von Bad Segeberg sprach Manitou vom Himmel, und ein Adler schwebte via Laserstrahl über die Felsen. Dieser geradezu blasphemische Einsatz von High Tech wurde bei der Premiere von „Winnetou I“ am Samstag von den mehr als 7.500 Besuchern im Freilichttheater allerdings stürmisch gefeiert. Neben Indianertänzen und geschickt eingesetzten Actionszenen bekam die Aufführung durch die Lasereffekte eine neue Dimension. Intendantin Christiane Harris: „Wir wollten weg von der reinen amerikanischen Wildwest-Show.“ Als Westernlady Mona sorgte TV-Star Ingrid Steeger für Bargesang. Den Winnetou gab der Mann, der 20 Jahre lang der wahre Oberindianer der DDR war: Gojko Mitic (56).

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen