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Karies: eine geschlechtsspezifische Ungerechtigkeit

Frauen haben, wie eine Studie des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) ergab, häufiger Karies als Männer. Und das, obwohl sie ihr Gebiß insgesamt besser in Schuß halten und sich gründlicher die Zähne putzen! Befragt wurden insgesamt rund 1.500 Männer und Frauen. Bei den 35- bis 54jährigen Frauen liegt die Zahl der wegen Karies zerstörten, fehlenden oder gefüllten Zähne bei durchschnittlich insgesamt etwa 15, bei Männern bei 13 Zähnen. Während sich allerdings etwa 17 Prozent der Frauen nach eigenen Angaben mindestens zweimal täglich die Zähne putzen, war die Mundhygiene bei nur sieben Prozent der Männer zufriedenstellend. Deshalb neigen sie auch mehr zu Zahnfleischerkrankungen als Frauen, sagte Projektleiter Wolfgang Micheelis aus Köln. Die Gründe für die stärkere Kariesanfälligkeit bei Frauen liegen noch im Dunkeln. „Vielleicht sind es die Hormone“, sagte Micheelis.Foto: Briechle

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