: Kanal wiederhergestellt
■ Instandsetzung des Berlin- Spandauer-Schiffahrtskanals genehmigt
Die Grundinstandsetzung für den Mitte des 19. Jahrhunderts angelegten Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal kann noch in diesem Jahr anlaufen. Dies teilte Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann (CDU) gestern mit. Denkmalpflegerische und städtebauliche Belange werden durch die teilweise Wiederherstellung des Überwasserufers im ursprünglichen Zustand, die Wiederverwendung vorhandener Uferverkleidungen und den Einbau gleicher Materialien berücksichtigt, so der Minister.
Die Ausgaben für Instandsetzung und Sicherung der Ufer sind auf 30 Millionen Mark veranschlagt. Zusätzlich beteiligt sich der Bund am Neubau der Sandkrugbrücke mit 50 Prozent der Baukosten oder 8,5 Millionen Mark. Die Überholung ist erforderlich, weil zwischen der Schleuse Plötzensee und der Stadtspree die Kanalufer teilweise nicht mehr standsicher und stark beschädigt sind.
Damit angrenzende Bebauungen nicht gefährdet werden und die Binnenschiffahrt den für den innerstädtischen Baustofftransport in zunehmendem Maße wichtigen Wasserweg sicher nutzen kann, wird an einigen Stellen das Kanalprofil geringfügig vergrößert werden. Damit können künftig bis zu 85 Meter lange Schiffe die Wasserstraße befahren. dpa
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