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Kampf gegen russische Graffiti

Die Unionsabgeordneten Johannes Singhammer (CSU) und Horst Günther (CDU) wollen den Kampf gegen die russischen Graffiti im Reichstagsgebäude aufnehmen. Sie forderten gestern, dass die von russischen Soldaten 1945 angebrachten Inschriften nur an einem zentralen Ort erhalten bleiben. Der Reichstag sei in erster Linie Heimstatt des Parlaments und kein Dokumentationszentrum, heißt es in einem Gruppenantrag an das Parlament, für den die Abgeordneten noch parteiübergreifend Unterstützer suchen. Der historische Wert vieler Inschriften sei gering. An vielen Stellen wiederholten sich die Parolen. Bei rund 95 Prozent der Graffiti hätten sich die Eroberer ausschließlich mit dem Namen verewigt. Um die flächendeckende Restaurierung der Graffiti war bereits nach der Eröffnung des Parlamentssitzes im Juni 1999 ein Streit entbrannt. DPA

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