■ Kali-Werk: Kaum Chancen
Erfurt (dpa) - Die Thüringer Landesregierung will sich dafür einsetzen, daß die für Ende 1993 geplante Schließung des Kali-Werkes Bischofferode „so lange wie möglich hinausgezögert wird“. Regierungssprecher Kaiser deutete an, daß die Regierung kaum noch eine Chance für die von den Bergleuten geforderte Einzelprivatisierung ihres Bergwerkes sieht. „Wir haben einen Fusionsvertrag, der Rechtskraft hat.“ Die Landesregierung will sich jetzt mit allen Mitteln darum bemühen, in der Region Ersatzarbeitsplätze zu schaffen. Mögliche neue Arbeitsplätze in der Kali-Region könnten in der Sanierung der Abbaugebiete oder im Recycling-Bereich liegen.
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