: Jungen sollen sich warm anziehen
BERLIN taz ■ Die 14. Shell-Jugendstudie hat die Generation der 12- bis 25-jährigen Jugendlichen als „Ego-Taktiker“ klassifiziert: pragmatisch, praktisch, ichbezogen. Die Untersuchung erscheint alle zwei Jahre und gilt als Leitpapier der Jugendforschung. Sie kommt außerdem zu dem Schluss, dass Mädchen sich bei der Karriereplanung mittlerweile so verhalten „wie früher die jungen Männer“, die dabei ins Hintertreffen gerieten. Die Jungen müssten sich in Zukunft „warm anziehen“, sagte der Leiter der Studie, der Bielefelder Soziologe Klaus Hurrelmann, in einem heute erscheinenden Interview des Magazins Stern. Beide Aspekte, teilte er gestern mit, seien nicht die „Kernergebnisse“ der Studie; diese werden am kommenden Montag vorgestellt.
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