piwik no script img

■ Junge UnionHoffähig gemacht

Berlin (dpa) – Die Forderung der Berliner Jungen Union, das geplante Denkmal für die Ermordung der Juden nicht zu bauen, ist von CDU und SPD kritisiert worden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Böger hat mit „Entsetzen“ auf die Forderung reagiert. Wenn die Berliner CDU-Spitze zu diesen Vorgängen weiterhin schweige, ermuntere sie die rechten Kräfte in der Jungen Union und trage faktisch dazu bei, deren Gedankengut hoffähig zu machen.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen