Boulevard der Besten: JohannesDrosdowski
Foto: taz
Johannes Drosdowski ist ein waschechter Bua aus Minga! Obwohl ihm Berlin lieber wäre, denn hier findet „einfach mehr Leben auf der Straße statt“. Noch aber ist die bayerische Hauptstadt sein Zuhause.
Nach dem Abitur entschied er sich für das Studium der Regionalwissenschaften Asien und Afrika an der Humbolt-Universität in Berlin. Sein Interesse gilt aber vor allem dem afrikanischen Kontinent. Bald zieht es ihn auch ans Kap der guten Hoffnung: in Südafrika absolviert er ein Auslandssemester, denn er will das Land und die Leute kennenlernen, verstehen und sehen, „was dort abgeht“– eben nicht im „Jenseits von Afrika“- Style.
Momentan befindet er sich in der journalistischen Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München. Parallel dazu liegt er in den letzten Zügen seines Masters, denn Hannes wäre eben nicht Hannes, würde er nicht mindesten drei Dinge gleichzeitig machen.
Er setzt auch gern mal das Unmögliche um. Jede Idee ist für ihn erst einmal möglich. Dann leiht man sich eben ein paar Enten und baut ihnen einen Stall in den Garten – für seinen eigenen Radiobeitrag lohnt es sich.
Im Januar kam er für ein Praktikum zur taz. Beglückte erst die Online- und dann die Wochenendredaktion. Das meinland-Team durfte ihn bei gemeinsamen Kaffee- und Rauchpausen kennenlernen und erkannte schnell sein Talent. Ehe er sich versah, wurde er zum diesjährigen taz.lab als Blogger eingeflogen. Er rettete an diesem Tag so manchen, mit seiner ruhigen Stimme, die Nerven, behielt die Kontrolle im Blogger-Raum, wenn andere sie verloren hatten, und schrieb parallel noch Texte. Hannes-Style eben.
Letzte Woche nahm er wieder Platz in unserer Redaktion, extra aus München, extra für unsere Sonderausgabe. Zeitdruck, später Feierabend und Pannen? Kein Grund, die gute Laune zu verlieren. Selbst wenn das Redaktionssystem jeden zum Fluchen bringt – Hannes kennt die Lösung, und wenn nicht, dann macht er immer noch das Beste draus. Nun hat er uns wieder verlassen – doch wir sind uns sicher: eben nicht im Forever-Style. Malaika Rivuzumwami
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