■ Jemen: Wahlergebnis
Sanaa (AP) – Bei der ersten Parlamentswahl in Jemen seit der Wiedervereinigung 1990 hat der ehemals nordjemenitische Allgemeine Volkskongreß von Präsident Saleh nach amtlichen Angaben vom Samstag 121 von 301 Mandaten gewonnen. Mit 62 Sitzen wurde die islamistische Partei Al Islah die zweitstärkste Fraktion, gefolgt von der Sozialistischen Partei mit 56 Mandaten. Aus den Reihen der Sozialisten und der Islamisten wurde der Vorwurf des Wahlbetrugs laut.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen