■ Japan: Magazin eingestellt
Tokio (dpa) – Das umstrittene japanische Monatsmagazin Marco Polo wird eingestellt, wie das Verlagshaus Bungei Shunju Co. gestern in Tokio bekanntgab. Das Blatt hatte Empörung hervorgerufen, weil in der jüngsten Ausgabe behauptet wurde, im Dritten Reich seien keine Juden in NS-Todeslagern vergast worden. Berichte über den Holocaust seien „Propaganda“.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen