■ JUNGE WITIKONEN: Geld aus Bundeskasse für Rechtsextremisten
Berlin (taz) — Das Bundesinnenministerium finanzierte jahrelang rechtsextremistische Organisationen. Aus dem Topf „kulturelle Breitenarbeit“ wurden die „Jungen Witikonen“ mit insgesamt 72.000 Mark unterstützt, um Seminare und Tagungen zu organisieren. Das geht aus der Antwort auf eine kleine Anfrage der PDS-Abgeordneten Ulla Jelpke hervor. NPD- Funktionäre waren bei den aus der Bundeskasse finanzierten Veranstaltungen häufig als Redner geladen. Die „Jungen Witikonen“, Jugendorganisation der „nationalen sudetendeutschen Gesinnungsgemeinschaft Witikobund“, ist bekannt als Sammelbecken vieler NPD-Mitglieder. SEITE 6
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