: Italien will Touris nicht verprellen
BERLIN dpa ■ Italien will nun offenbar doch kein Einreiseverbot gegen inhaftierte Demonstranten vom G-8-Gipfel verhängen. In einer ersten Reaktion aus Italien habe es geheißen, es stehe Einzelnen frei, wieder nach Italien einzureisen, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amtes, Sabine Sparwasser, gestern. Man habe allerdings noch keine endgültige Stellungnahme der italienischen Regierung. Derzeit sitzen nach Angaben des Auswärtigen Amtes 21 Deutsche in Untersuchungshaft in Genua. Botschaft und Konsulat würden Beschwerden wegen des Vorgehens der Polizei aufnehmen und diese der italienischen Regierung vortragen. Außenminister Joschka Fischer werde ständig über die Ereignisse unterrichtet.
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