piwik no script img

Ist ein Bierbauch erblich bedingt?

Auf der zehnten Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Adipositasforschung (Fettsucht) in Göttingen beschäftigen sich 400 Wissenschaftler mit den Rundungen des Bierbauches und des dicken Hinterns. „Wenn sich ein Dicker vor zehn Jahren mit den Worten verteidigte, er habe sein Übergewicht von den Eltern geerbt, dann erntete er höchstens Gelächter. Nach heutigen Erkenntnissen kann er damit recht haben“, sagte Ernährungspsychologe Joachim Westenhoefer. Neue Erkenntnisse gebe es auch hinsichtlich des männlichen Bierbauches: Er führt eher zu Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen als dicke Oberschenkel und ein kräftiges Gesäß bei weiblichen Patienten. Während diese Erscheinungen „biologische Energiereserven“ sind, auf die der Körper vor allem in der Schwangerschaft zurückgreift, ist der Bierbauch heutzutage „praktisch funktionslos“, so der Psychologe.Foto: Mathias Thurm

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen