■ Israel: Wieder sauber
Jerusalem (AFP) – Das israelische Großrabbinat hat aus einer 4.150 Namen umfassenden vertraulichen schwarzen Liste von sogenannten Bastarden oder „Unreinen“ 350 Namen gestrichen. Den „Unreinen“ untersagt das Großrabbinat aus religiösen Gründen zu heiraten, was in Israel besonders mißlich ist, weil es standesamtliche Heiraten dort nicht gibt. Als „Bastarde“ sieht das Großrabbinat nicht nur die Kinder einer unverheirateten Frau an, sondern auch deren Nachkommen bis zur zehnten Generation.
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