live Israel und USA im Krieg mit Iran: Nato fängt laut Türkei eine Rakete aus Iran ab
Spanien erneuert seine Absage an den Krieg. Israel startet weitere Angriffe auf Iran und Libanon. USA versenken laut Hegseth iranisches Kriegsschiff.
Inhaltsverzeichnis
- 15.05 Uhr: Israels Luftwaffe greift Flughafen in Teheran an
- 14.35 Uhr: Hegseth: USA versenken iranisches Kriegsschiff mit Torpedo
- 14.18 Uhr: Israels Armee ruft Menschen im Südlibanon zu Evakuierung auf
- 14.16 Uhr: Golestanpalast bei Militärangriffen beschädigt
- 13.53 Uhr: Mehrere Leichen aus Kriegsschiff vor Küste Sri Lankas geborgen
- 13.39 Uhr: Staatsmedien: 1045 Tote im Iran seit Kriegsbeginn
- 13.27 Uhr: Paralleler Angriff auf Tel Aviv aus Iran und Libanon
- 13.09 Uhr: UN-Studie: Angriffe auf Iran verstoßen gegen UN-Charta
- 12.50 Uhr: Türkei: Nato fängt Rakete aus dem Iran ab
- 12.50 Uhr: Chinesische Reederei Cosco setzt Schiffsverkehr in die Golfregion aus
- 12.18 Uhr: Staatsfernsehen: Staatsbegräbnis für Ayatollah Chamenei im Iran verschoben
- 12.15 Uhr: Atomenergiebehörde: Derzeit im Iran keine Gefahr durch Radioaktivität
- 11.45 Uhr: Hisbollah meldet Angriffe auf Luftfahrtkonzern und Militärstützpunkt in Israel
- 11.09 Uhr: Kuwait meldet weiteren Angriff auf sein Staatsgebiet
- 11.05 Uhr: Erste Maschine mit Franzosen aus Golfregion in Paris gelandet
- 10.57 Uhr: Drohnenangriff in Irak
- 10.45 Uhr: Spaniens Regierungschef antwortet Trump: „Nein zum Krieg“
- 10.15 Uhr: Brüssel sichert Spanien Unterstützung zu
- 09.50 Uhr: Israel meldet Kampfflugzeug-Abschuss
- 09.49 Uhr: Dieselpreis springt über die 2-Euro-Marke
- 09.46 Uhr: Europäische Börsen leicht im Plus, Kurstalfahrt in Asien
- 08.10 Uhr: Iran meldet Abschuss von 40 Raketen auf israelische und US-Ziele
- 08.05 Uhr: Israel meldet Angriffe auf Dutzende Ziele im Iran
- 08.05 Uhr: Israel will auch Nachfolger Chameneis töten
- 00.46 Uhr: Israel starte neue Angriffe auf Iran
17.22 Uhr: Türkei bereitet sich auf Flüchtlingswelle aus dem Iran vor
rtr | Die Türkei bereitet sich wegen des Krieges im Nachbarland Iran auf einen möglichen Flüchtlingszustrom vor. Es seien Pläne ausgearbeitet worden, die unter anderem Pufferzonen entlang der Grenze und die Errichtung von Zeltlagern vorsähen, sagt Innenminister Mustafa Ciftci in Ankara. Die Behörden hätten zunächst Kapazitäten für die Aufnahme von bis zu 90.000 Menschen geschaffen. Aktuell seien an den drei Grenzübergängen jedoch keine ungewöhnlichen Bewegungen zu beobachten.
17:21 Uhr: Pistorius: „Deutschland ist nicht Kriegspartei“
afp | Deutschland wird sich nach den Worten von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nicht am Iran-Krieg beteiligen. „Deutschland ist nicht Kriegspartei“, sagte Pistorius am Mittwoch im Bundestag. „Deutschland wird sich an diesem Krieg nicht beteiligen.“ Zugleich kritisierte Pistorius, dass die USA und Israel „keine Exit-Strategie“ hätten. „Es ist illusorisch zu denken, die Konflikte der Region ließen sich allein mit militärischer Gewalt und Alleingängen lösen.“
17:17 Uhr: Unicef: Sieben Kinder bei israelischen Angriffen im Libanon getötet
dpa | Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Kinder getötet worden. Das meldete Unicef unter Berufung auf das libanesische Gesundheitsministerium. 38 weitere Kinder seien verletzt worden. Rund 60.000 Menschen, darunter ca. 18.000 Kinder, seien in der gleichen Zeit von ihren Wohnorten vertrieben worden.
16.26 Uhr: Pentagon untersucht Angriff auf Schule im Iran
dpa | US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat nach Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Süden des Irans eine Untersuchung angekündigt. „Alles, was ich sagen kann, ist, dass wir das untersuchen“, sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz zur US-Militäroperation gegen den Iran. „Wir greifen natürlich niemals zivile Ziele an.“ Der Minister äußerte sich damit zu Medienberichten über einen Angriff auf eine Schule am Samstag. Berichten zufolge wurden mehr als 160 Menschen getötet, die meisten davon Kinder. Hegseth kritisierte zugleich die Berichterstattung über solche Vorfälle. Alles laufe erfolgreich und zielgerichtet ab, „aber wenn ein paar Drohnen durchkommen oder tragische Dinge passieren, ist das eine Schlagzeile auf Seite eins“, sagte er mit Blick auf Iran.
16.23 Uhr: Armee: Zwei israelische Soldaten im Libanon verletzt
afp | Im Libanon sind zwei israelische Soldaten bei einem Angriff der pro-iranischen Hisbollah-Miliz verletzt worden. Die beiden Soldaten seien am Morgen durch Panzerabwehr-Beschuss auf im Südlibanon stationierte Truppen verletzt worden, erklärten die israelischen Streitkräfte am Mittwoch. Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Hisbollah bestätigte ihrerseits einen Angriff auf zwei israelische Militärfahrzeuge im libanesischen Grenzdorf Hula. Die Miliz habe zudem einen Militärstützpunkt in der Nähe von Tel Aviv im Zentrum Israels sowie einen Marinestützpunkt in Haifa im Norden des Landes mit Drohnen angegriffen.
15.05 Uhr: Israels Luftwaffe greift Flughafen in Teheran an
dpa | Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben den Flughafen Mehrabad in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Es seien dort „Verteidigungs- und Aufklärungssysteme“ der iranischen Führung außer Gefecht gesetzt worden, hieß es in einer Mitteilung. Diese hätten eine Bedrohung für Flugzeuge der israelischen Luftwaffe dargestellt. Israels Militär setze seine Bemühungen fort, die gesamte Infrastruktur des iranischen Machtapparats zu schwächen. Der Flughafen Mehrabad wird vor allem für Inlandsflüge genutzt. Er verfügt über einen militärischen Teil und dient als Basis der Regierungsflotte. Der internationale Flughafen befindet sich rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt.
15.04 Uhr: Opposition: Ein Toter bei Raketenangriff im Nordirak
afp | Im Nordirak ist am Mittwoch ein iranisch-kurdischer Kämpfer bei einem Raketenangriff auf die Kurdische Freiheitspartei (PAK) deren Angaben zufolge getötet worden. Der Iran habe „drei Raketen auf ein Lager der PAK abgefeuert“, in dem Familien lebten, sagte ein Sprecher der Partei, Chalil Sanani. Ein Wachmann sei getötet worden. Drei weitere Menschen wurden demnach verletzt. Die iranischen Revolutionsgarden teilten indes mit, sie hätten bewaffnete feindliche Oppositionsgruppen in der autonomen kurdischen Region im benachbarten Irak angegriffen. „Stützpunkte und Hauptquartiere der (kurdischen Partei) Komala und antirevolutionäre Gruppen wurden erfolgreich mit drei Raketen“ getroffen, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden.
LNG-Lieferstopp: Katar erklärt „höhere Gewalt“
dpa | Das wichtige Förderland Katar zieht Konsequenzen aus dem Iran-Krieg – mit Folgen für die weltweiten Energiemärkte. Das katarische Öl- und Gasunternehmen Qatar Energy rief für seine ausgesetzten Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) und damit verbundenen Produkten den Zustand der „höheren Gewalt“ (Force Majeure) aus. Die Erklärung entbindet einen Vertragspartner rechtlich von seinen Lieferpflichten. Katar ist einer der größten Produzenten von Flüssigerdgas und deckt ungefähr ein Fünftel des weltweiten Bedarfs. Seit Beginn der Woche sind Exporte von LNG-Flüssiggas aus dem arabischen Land aber infolge des Iran-Kriegs gestoppt.
14.35 Uhr: Hegseth: USA versenken iranisches Kriegsschiff mit Torpedo
ap/rtr | Die USA haben nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth in internationalen Gewässern ein iranisches Kriegsschiff mit einem Torpedo versenkt. Das Torpedo sei von einem U-Boot abgefeuert worden, erklärte der Pentagonchef am Mittwoch. Bei einer Pressekonferenz sagte Hegseth, der nächtliche Angriff sei der erste dieser Art auf einen Feind seit dem Zweiten Weltkrieg gewesen. „Ein amerikanisches U-Boot versenkte ein iranisches Kriegsschiff, das sich in internationalen Gewässern in Sicherheit wähnte“, sagte Hegseth. „Stattdessen wurde es von einem Torpedo versenkt.“ Hegseth sieht die USA im Krieg gegen den Iran auf Siegeskurs. Außerdem könne das US-Militär so lange kämpfen wie nötig. „Unsere Luftabwehr und die unserer Verbündeten verfügen über mehr als genug Reserven. Wir können diesen Kampf problemlos so lange fortführen wie nötig.“ Die USA wollen zudem ihre Angriffe auf den Iran ausweiten. Künftig würden auch Ziele im Landesinneren beschossen, kündigt US-Generalstabschef Dan Caine an. Er begründet dies damit, dass der Iran im Verlauf des Krieges weniger Raketen und Drohnen abfeuere. Es würden auch weiterhin die Infrastruktur des Irans und seine Marine angegriffen.
14.31 Uhr: Drohnenangriff auf Zypern: Deutschland plant keine Entsendung von Militär
afp | Nach den Drohnenangriffen auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern plant die Bundesregierung keine militärische Unterstützung für die Region. Im Rahmen der regionalen Abdeckung auch des Nato-Gebietes sei „dort hinreichend Vorsorge getroffen“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Mittwoch in Berlin. Die Lage könne sich allerdings jederzeit ändern. Nach den Drohnenangriffen auf Zypern im Zuge des Iran-Krieges hatten Großbritannien und Frankreich die Entsendung jeweils eines Kriegsschiffes mit Gerät zur Raketen- und Drohnenabwehr in die Mittelmeerregion angekündigt. Griechenland entsandte zwei Fregatten und F-16-Kampfjets.
14.18 Uhr: Israels Armee ruft Menschen im Südlibanon zu Evakuierung auf
afp | Angesichts der verstärkten Offensive gegen die libanesische Hisbollah-Miliz im Zuge des Iran-Kriegs hat Israel die Menschen im Südlibanon dazu aufgerufen, sich im Norden des Landes in Sicherheit zu bringen. Die Bewohner des mehrere hundert Quadratmeter großen Gebiets sollten sich „sofort in Gebiete nördlich des Litani-Flusses“ begeben, erklärte Armeesprecher Avichay Adraee am Mittwoch im Onlinedienst X. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete derweil elf Tote bei israelischen Luftangriffen.
14.16 Uhr: Golestanpalast bei Militärangriffen beschädigt
dpa | Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran ist der berühmte Golestanpalast in Mitleidenschaft gezogen worden. Wie die Regierung in Teheran mitteilte, wurde ein Teil des einstigen Regierungspalastes der Kadscharen-Dynastie mit seiner prunkvollen verspiegelten Innenarchitektur beschädigt. Der Palast im Herzen der Millionenmetropole Teheran wurde im Jahr 2013 in die Liste der Weltkulturerbestätten der Unesco aufgenommen. Irans Regierung sprach von einem schweren Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht. Der Palast zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Teheran. In einem Brief forderte Irans Kulturminister Resa Salehi Amiri die UN-Kulturorganisation auf, Expertenteams in sein Land zu schicken, um die Schäden zu begutachten. Auch Teile des Großen Basars von Teheran, als eines der wichtigsten Bestandteile der historischen Struktur der Hauptstadt, hätten Schäden erlitten.
14.15 Uhr: Containerschiff von Projektil in Straße von Hormus getroffen
rtr | Ein Schiff ist nach Angaben der Risikomanagementfirma Vanguard in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Projektil“ getroffen worden. Die Besatzung habe das unter maltesischer Flagge fahrende Containerschiff „Safeen Prestige“ verlassen, hieß es in Schifffahrtskreisen. Das Projektil schlug laut Vanguard knapp über der Wasserlinie ein und löste ein Feuer im Maschinenraum aus. Der Vorfall habe sich etwa zwei Seemeilen nördlich von Oman erreignet. Berichte über Umweltauswirkungen gebe es bislang nicht. Nach Angaben der britischen Marinebehörde UKMTO wurden auch keine Verletzten gemeldet.
14.08: Uhr: Iranischer Kleriker: Wahl des Obersten Führers steht kurz bevor
ap | Ein führender iranischer Geistlicher rechnet mit einer baldigen Entscheidung über die Nachfolge des getöteten Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei. Ajatollah Ahmed Chatami erklärte am Mittwoch: „Die Optionen sind klar geworden.“ Seine Äußerungen wurden im Staatsfernsehen übertragen. Chatami gehört dem Expertenrat an, der mit der Wahl des nächsten geistlichen Oberhaupts der Islamischen Republik Iran betraut ist.
14.04 Uhr: USA: Notfalls sorgt US-Marine für sichere Tanker-Passage
rtr | Die Ölmärkte sind laut US-Finanzminister Scott Bessent trotz des Krieges im Iran gut versorgt. „Es befinden sich Hunderte Millionen Barrel auf dem Wasser fernab des Golfs“, sagt Bessent dem Sender CNBC. Die US-Regierung plane zudem eine Reihe weiterer Ankündigungen. Sollte es nötig sein, werde die US-Marine für eine sichere Passage von Öltankern durch die Straße von Hormus sorgen.
13.57 Uhr: Nato sichert Türkei nach Raketen-Vorfall Solidarität zu
rtr | Die Nato verurteilt das Vorgehen des Iran scharf, nachdem das Verteidigungsministerium in Ankara mitgeteilt hat, dass die Türkei mit einer Rakete aus dem Iran beschossen worden sei. Das Bündnis stehe fest an der Seite aller Alliierten, also auch der Türkei, erklärt eine Nato-Sprecherin weiter. Das türkische Außenministerium legt Diplomatenkreisen zufolge zudem Protest bei dem iranischen Außenministerium ein. Die vom Iran aus gestartete Rakete war nach türkischen Angaben auf die Türkei gerichtet, sei aber von der Nato-Flugabwehr abgefangen worden.
13.53 Uhr: Mehrere Leichen aus Kriegsschiff vor Küste Sri Lankas geborgen
afp | Vor der Küste Sri Lankas ist am Mittwoch ein iranisches Kriegsschiff aus bislang ungeklärter Ursache gesunken. In der Nähe der gesunkenen Fregatte „IRIS Dena“ seien mehrere Leichen geborgen worden, sagte Marinesprecher Buddhika Sampath vor Journalisten. 148 weitere Matrosen blieben vermisst, wie der srilankische Außenminister Vijitha Herath vor dem Parlament sagte. Die Fregatte mit 180 Besatzungsmitgliedern an Bord hatte Herath zufolge am frühen Mittwochmorgen etwa 40 Kilometer südlich der srilankischen Küste einen Notruf abgesetzt.
Bei Eintreffen der Rettungsboote der Marine sei das Kriegsschiff bereits vollständig gesunken und nur noch eine Ölspur zu sehen gewesen. Besatzungsmitglieder berichteten von einer Explosion. Das Kriegsschiff hatte demnach zuvor an einer Militärübung im ostindischen Hafen Visakhapatnam teilgenommen. 32 Iraner seien gerettet und ins Krankenhaus gebracht worden, sagte der Außenminister. Zwei Schiffe der Marine und ein Flugzeug suchten demnach nach Überlebenden.
13.39 Uhr: Staatsmedien: 1045 Tote im Iran seit Kriegsbeginn
afp | Seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran sind staatlichen Angaben zufolge insgesamt 1045 Menschen im Iran getötet worden. „Während der militärischen Aggression“ von Seiten Israels und der USA gegen „unser islamisches Vaterland wurden 1045 unserer geliebten Soldaten und Zivilisten getötet“, erklärte die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Mittwoch unter Berufung auf die Stiftung für Märtyrer und Veteranen. Am Dienstag hatte der iranische Rote Halbmond in seiner letzten Bilanz beruhend auf offiziellen Angaben insgesamt 787 Tote gemeldet. Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
13.30 Uhr: Britische Seefahrtbehörde: Frachter getroffen
rtr | Die britische Seeschiffahrtbehörde UKMTO teilt mit, ein Containerschiff in der Straße von Hormus nördlich von Oman habe einen Treffer knapp über der Wasserlinie gemeldet. Im Maschinenraum sei ein Feuer ausgebrochen.
13.28 Uhr: Iranische Revolutionsgarde droht mit weitreichenden Zerstörungen
ap | Die iranische Revolutionsgarde hat mit einer großflächigen Eskalation des Krieges gegen Israel und die USA gedroht. Die Garde sei darauf vorbereitet, die militärische und wirtschaftliche Infrastruktur der Region zu zerstören, erklärte sie am Mittwoch im Staatsfernsehen. Das US-Militär nutze zivile Einrichtungen als Deckung. „Die fortgesetzten Machenschaften und Täuschungsmanöver der Vereinigten Staaten in der Region werden zur vollständigen Zerstörung der militärischen und wirtschaftlichen Infrastruktur der Region führen“, erklärte die Revolutionsgarde. Beweise führte sie nicht an.
13.27 Uhr: Paralleler Angriff auf Tel Aviv aus Iran und Libanon
dpa | Der Großraum Tel Aviv ist parallel mit Raketen aus dem Iran und aus dem Libanon angegriffen worden. Dies bestätigte ein israelischer Armeesprecher. Es seien eine Rakete aus dem Iran und mehrere von der libanesischen Hisbollah-Miliz abgefeuert worden. Das Militär sei dabei, diese abzufangen. Ein Einwohner der Stadt Tel Aviv berichtete von massiven Explosionsgeräuschen. Die Polizei teilte mit, es seien in mehreren Gebieten in Tel Aviv Raketentrümmer niedergegangen. Der staatliche iranische Rundfunk berichtete von einer neuen Welle von Raketen aus dem Iran in Richtung der „besetzten Gebiete“ (Israel).
13.15 Uhr: Italien will Golfstaaten mit Luftabwehrsystem unterstützen
rtr | Italien steht Insidern zufolge kurz davor, den Golfstaaten militärische Hilfe zu leisten. Die Regierung in Rom werde voraussichtlich ein Luftabwehrsystem vom Typ SAMP/T liefern, um Angriffe des Irans abzuwehren, sagen zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine endgültige Entscheidung sei zwar noch nicht gefallen, die Regierung prüfe aber entsprechende Anfragen. Ein Abzug von Systemen aus der Ukraine wird den Kreisen zufolge ausgeschlossen.
🐾 13.10 Uhr: Spanien gegen US-Angriff auf Iran: Widerstand siempre
taz | Spanien kritisiert den Krieg gegen Iran und erntet damit Trumps Zorn. Es ist nicht das erste Mal, dass das Land den USA die Stirn bietet, berichtet taz-Korrespondent Reiner Wandler aus Madrid.
13.09 Uhr: UN-Studie: Angriffe auf Iran verstoßen gegen UN-Charta
rtr | Die unabhängige Untersuchungskommission der Vereinten Nationen kommt zu dem Schluss, dass der Angriff Israels und der USA auf den Iran die Prinzipien der UN ignoriert. Auch die iranischen Vergeltungsschläge verstießen gegen die UN-Charta, teilt das Gremium mit. Die Charta verbietet die Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Integrität oder die politische Unabhängigkeit eines Staates.
13.00 Uhr: Iran feuert Raketen auf Stellungen kurdischer Gruppen
dpa | Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Stellungen kurdischer Gruppen im Irak mit Raketen angegriffen. In der autonomen kurdischen Region im Nordirak seien Hauptquartiere „separatistischer“ Gruppen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk unter Berufung auf die mächtigen Revolutionsgarden. Die Angriffe erfolgten demnach am Mittwochmorgen. Das „Wall Street Journal“ hatte am Vortag unter Berufung auf US-Regierungsvertreter berichtet, dass US-Präsident Donald Trump mit Kurdenführern im Irak telefoniert und über die weiteren Schritte im Krieg gegen den Iran gesprochen habe. Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen.
12.59 Uhr: Bericht: Iran signalisiert CIA Gesprächsbereitschaft
rtr | Mitarbeiter des iranischen Geheimdienstes signalisieren dem US-Geheimdienst CIA einem Zeitungsbericht zufolge Bereitschaft zu Gesprächen über ein Ende des Krieges. Das Angebot sei über den Nachrichtendienst eines ungenannten Landes übermittelt worden, berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf Regierungsvertreter. US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag erklärt, für Gespräche sei es zu spät.
12.55 Uhr: Iranische Medien: Zahl der Toten auf 1045 gestiegen
rtr | Die Zahl der Toten im Iran seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe ist auf 1045 gestiegen. Das berichten staatliche iranische Medien.
12.55 Uhr: Iran meldet Abschuss von 29 Kampfdrohnen
dpa | Der Iran hat nach eigenen Angaben israelische und amerikanische Kampfdrohnen abgeschossen. Die Streitkräfte der mächtigen Revolutionsgarden hätten seit Kriegsbeginn insgesamt 25 israelische Hermes-Drohnen und 4 Kampfdrohnen vom Typ MQ-9 Reaper zerstört, berichtete der staatliche Rundfunk. Bilder der Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, zeigten Trümmer einer Drohne mit hebräischer Schrift auf Bauteilen. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht.
12.50 Uhr: Türkei: Nato fängt Rakete aus dem Iran ab
ap | Die Luftabwehr der Nato hat nach Angaben der Türkei eine vom Iran abgefeuerte ballistische Rakete abgefangen. Das Geschoss sei gestoppt worden, ehe es den türkischen Luftraum erreicht habe, hieß es am Mittwoch vom türkischen Verteidigungsministerium.
12.50 Uhr: Chinesische Reederei Cosco setzt Schiffsverkehr in die Golfregion aus
afp | Die riesige chinesische Reederei Cosco stellt wegen des Iran-Kriegs ihren Schiffsverkehr in die Golfregion und von dort nach China vorerst ein. Alle neuen Aufträge für Routen durch die Straße von Hormus seien „mit sofortiger Wirkung und bis auf Weiteres ausgesetzt“, teilte Cosco am Mittwoch mit. Cosco betreibt eine der größten Öltankerflotten weltweit. Betroffen sind Lieferungen aus den Ländern Saudi-Arabien, Bahrein, Irak, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Cosco folgt damit dem Beispiel anderer großer Reedereien wie Maersk oder MSC, die in den vergangenen Tagen mitgeteilt hatten, sie würden die Straße von Hormus vorerst nicht mehr befahren.
12.45 Uhr: Kanadas Premierminister sieht zerfallende Weltordnung
ap | Der kanadische Premierminister Mark Carney hat den Iran-Krieg als extremes Beispiel für eine zerfallende Weltordnung beschrieben. „Geostrategisch betrachtet, agieren Hegemonen zunehmend ohne Einschränkung oder Respekt für internationale Normen oder Gesetze, während andere die Konsequenzen tragen“, sagte Carney am Mittwoch bei einer Rede vor einer Denkfabrik in Sydney. „Jetzt werden die Extreme dieser Störung in Echtzeit im Nahen Osten ausgetragen.“
Carney sagte, dass Kanada Bemühungen unterstütze, den Iran daran zu hindern, an eine Atomwaffe zu gelangen und den internationalen Frieden zu gefährden.
🐾 12.30 Uhr: Türkische Journalisten zwischen den Fronten
taz | Zwei türkische CNN-Journalisten wurden aus unklaren Gründen in Tel Aviv verhaftet. Die Stimmung zwischen der Türkei und Israel ist extrem angespannt, berichtet Wolf Wittenfeld aus Istanbul.
12.30 Uhr: Iran: Waffen und Devisen in Teheran sichergestellt
dpa | Irans Geheimdienst hat in der Hauptstadt Teheran nach eigenen Angaben große Mengen an Waffen und Devisen beschlagnahmt. Bei einer nachrichtendienstlichen Operation seien Schnellfeuergewehre, Munition und Ausrüstung für städtische Gefechte sichergestellt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Zudem seien erhebliche Summen Euro- und Dollar-Bargeld sowie ein Starlink-Satellitenkommunikationsgerät gefunden worden. Die Hintermänner wurden festgenommen. Der Geheimdienst bezeichnete sie als „Söldner des amerikanisch-zionistischen Feindes“. Nähere Angaben zu den Festgenommenen oder deren genauen Verbindungen machten die Behörden nicht.
12.18 Uhr: Staatsfernsehen: Staatsbegräbnis für Ayatollah Chamenei im Iran verschoben
afp | Der Iran hat das Staatsbegräbnis für den bei US-israelischen Luftangriffen getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei laut einem Bericht des Staatsfernsehens verschoben. Zur Begründung verwies das Staatsfernsehen auf den erwarteten großen Andrang bei der ursprünglich für Mittwochabend geplanten Trauerfeier in der Hauptstadt Teheran. Ein neuer Termin werde zu einem späteren Zeitpunk bekannt gegeben.
12.15 Uhr: Atomenergiebehörde: Derzeit im Iran keine Gefahr durch Radioaktivität
rtr | Nach Angaben der internationalen Atomenergiebehörde IAEA konnten bislang keine Schäden an iranischen Einrichtungen entdeckt werden, in denen spaltbares Material aufbewahrt wird. Deswegen bestehe derzeit auch nicht die Gefahr der Freisetzung von Radioaktivität. Gleichwohl gebe es sichtbare Schäden an Gebäuden der Atomanlagen in Isfahan und Natans. Erklärtes Ziel der USA und Israel ist es, die iranischen Atomanlagen unbrauchbar zu machen.
11.55 Uhr: Israel meldet weiteren Beschuss von Hisbollah-Zielen im Libanon
ap | Israel hat nach eigenen Angaben binnen zwei Tagen mehr als 250 Ziele mit Verbindung zur militant-islamistischen Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Militärsprecher Effie Defrin teilte am Mittwoch in einer aufgezeichneten Botschaft mit, die Hisbollah habe in der Nacht Raketen auf Israel abgefeuert. Israel werde so lange die vom Iran unterstützte Hisbollah ins Visier nehmen, bis „die Gefahr beseitigt ist“, sagte er. „Ich betone: Wir haben kein Problem mit den Libanesinnen und Libanesen: Die Libanesinnen und Libanesen zahlen den Preis für das iranische Regime“, sagte er. Das israelische Militär rief Einwohnerinnen und Einwohner Dutzender Dörfer im Süden des Libanons nahe der Grenze zu Israel auf, die Gegend „umgehend“ zu verlassen. Betroffen war die Gegend südlich des Flusses Litani. In einer Warnung des Militärs auf der Plattform X hieß es, wer sich in Gegenden südlich des Flusses begebe, gefährde sein Leben.
11.54 Uhr: Israel: Iran verfügt weiter über „erhebliche Kapazitäten“ für Raketenangriffe
afp | Der Iran ist nach Angaben der israelischen Armee weiterhin in der Lage, Israel mit Raketen zu beschießen. Israel habe im Iran-Krieg schon „dutzende Raketenwerfer zerstört“, die eine „erhebliche Bedrohung“ für Israel dargestellt hätten, sagte der Armeesprecher Effie Defrin am Mittwoch. Israel werde auch weiterhin Raketenwerfer angreifen und den Beschuss damit reduzieren, „aber das Regime verfügt nach wie vor über erhebliche Kapazitäten“, fügte Defrin hinzu. Er wies zudem darauf hin, dass die israelische Luftabwehr nicht „undurchdringlich“ sei.
11.52 Uhr: Tritt Irans Team bei der WM an? Trump: „Mir wirklich egal“
dpa | US-Präsident Donald Trump hat sich gleichgültig über ein mögliches Fehlen der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM im Sommer geäußert. Ihm sei es „wirklich egal“, ob der für das Endturnier in den USA, Kanada und Mexiko qualifizierte Iran teilnehmen werde oder nicht, sagte Trump (79) im Interview des Magazins „Politico“: „Ich denke, Iran ist ein sehr schwer geschlagenes Land. Sie pfeifen auf dem letzten Loch.“ Der Iran soll bei der Fußball-WM vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA in einer Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten spielen. Doch einen Start hatte der iranische Fußballpräsident Mehdi Taj am Wochenende nach dem Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen offen gelassen.
11.45 Uhr: Libanons Armee nimmt Hisbollah-Mitglieder fest
dpa | In einem beispiellosen Schritt hat die Armee im Libanon mit Kontrollen und Festnahmen mutmaßlicher Hisbollah-Mitglieder begonnen. 13 Mitglieder der schiitischen Organisation seien am Dienstag festgenommen worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Justizkreisen. Die Armee habe sie an einem neu eingerichteten Straßen-Kontrollpunkt mit Waffen im Auto gestoppt. Die Armee kontrolliert Autos, die aus dem Süden in Richtung der Hauptstadt Beirut fahren. Die libanesische Regierung hatte militärische Aktivitäten der vom Iran unterstützten Miliz am Montag für illegal erklärt. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer Widerstandsbewegung, die über Jahrzehnte im Land teils geduldet wurde, zu einer verbotenen Organisation.
11.45 Uhr: Hisbollah meldet Angriffe auf Luftfahrtkonzern und Militärstützpunkt in Israel
afp | Die Hisbollah-Miliz im Libanon hat nach eigenen Angaben ein israelisches Luftfahrtunternehmen und einen Militärstützpunkt in Israel angegriffen. Die pro-iranische Miliz erklärte am Mittwoch, in der Nacht die Zentrale des Konzerns Israel Aerospace Industries (IAI) im Zentrum Israels „mit einem Schwarm von Angriffsdrohnen“ attackiert zu haben. Der Angriff sei eine Antwort auf die „kriminelle israelische Aggression“ gegen Dutzende libanesische Städte und Ortschaften gewesen. In einer separaten Erklärung teilte die Hisbollah mit, dass kurz vor Tagesanbruch eine „Drohnenkontrollbasis“ im Norden Israels mit einer „präzisionsgelenkten Rakete“ angegriffen worden sei.
11.09 Uhr: Kuwait meldet weiteren Angriff auf sein Staatsgebiet
afp | Die kuwaitische Armee hat einen weiteren Angriff auf den Golfstaat im Zuge des Iran-Kriegs gemeldet. Die Streitkräfte fingen derzeit „eine Welle von Raketen und Drohnen“ im Luftraum des Landes ab, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des Militärs. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete von Sirenenalarm in Kuwait-Stadt.
11.05 Uhr: Erste Maschine mit Franzosen aus Golfregion in Paris gelandet
afp | Ein erstes Flugzeug mit Französinnen und Franzosen, die wegen des Iran-Kriegs in der Golfregion blockiert waren, ist in Paris gelandet. Die Maschine, die im Oman gestartet war, kam am frühen Morgen am Pariser Flughafen Charles de Gaulle an, wie ein AFP-Reporter berichtete. An Bord seien etwa 100 Menschen gewesen, die das französische Außenministerium als schutzbedürftig eingestuft habe, unter ihnen Teilnehmer einer Ferienfreizeit, Kinder und schwangere Frauen, sagte die für die im Ausland lebenden Franzosen zuständige beigeordnete Ministerin Éléonore Caroit. Sie kündigte weitere Flüge dieser Art an, „damit so viele Franzosen wie möglich sicher zurückkehren können“, sagte sie. Rund 400.000 französische Staatsangehörige befinden sich in den etwa fünfzehn vom Konflikt betroffenen Ländern, erklärte die Ministerin.
11.04 Uhr: Iranischer Justizchef droht Landsleuten
ap | Der iranische Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi hat Landsleuten gedroht, die die US-israelischen Angriffe auf die Islamische Republik mit Worten oder Taten unterstützen. „Wer etwas sagt oder tut, was dem Willen Amerikas und des zionistischen Regimes entspricht, steht auf der Seite des Feindes und muss nach revolutionären, islamischen Prinzipien und im Einklang mit den Gesetzen der Kriegszeit behandelt werden“, erklärte er in einer Rede, die im Staatsfernsehen übertragen wurde. Die Kooperation mit einem „Feind“ kann bei einer Verurteilung im Iran mit dem Tode bestraft werden.
10.59 Uhr: Lufthansa: Evakuierungsflug landet am Donnerstagmorgen
dpa | Der erste Evakuierungsflug im Auftrag der Bundesregierung wird nach Angaben der Lufthansa am frühen Donnerstagmorgen in Frankfurt landen. Der Jet vom Typ Airbus A340-300 soll demnach gegen Mitternacht in Omans Hauptstadt Maskat starten. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze. Für diesen ersten Evakuierungsflug der Regierung in der aktuellen Nahost-Krise sollten nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien in den kommenden Tagen geplant. Die übliche Flugzeit zwischen Maskat und Frankfurt beträgt zwischen sieben und acht Stunden.
10.57 Uhr: Drohnenangriff in Irak
dpa | Der Krieg mit dem Iran wirkt sich weiterhin auf den benachbarten Irak aus. Am US-Militärstützpunkt in Nähe des Flughafens der Hauptstadt Bagdad schlug heute eine Drohne ein, wie örtliche Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise berichteten. Schäden habe es nicht gegeben. Eine mit Teheran verbündete Miliz beanspruchte heute auch einen Drohnenangriff auf eine US-Basis in Erbil in der Kurdenregion für sich. Zudem habe sie in Erbil ein Hotel angegriffen, in dem US-Soldaten untergebracht seien.
10.50 Uhr: Saudi-Arabien: Versuchter Drohnenangriff auf Aramco-Raffinerie Ras Tanura
rtr | Auf die Raffinerie Ras Tanura des Ölkonzerns Saudi Aramco hat es nach Angaben des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums einen versuchten Angriff gegeben. Ersten Erkenntnissen zufolge sei die Attacke mit einer Drohne ausgeführt worden, teilt ein Sprecher mit. Es seien keine Schäden gemeldet worden.
10.45 Uhr: Spaniens Regierungschef antwortet Trump: „Nein zum Krieg“
dpa/afp | Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat mit einem „Nein zum Krieg“ auf die Kritik von US-Präsident Donald Trump an dem Widerstand des Nato-Landes gegen den israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran reagiert. In einer TV-Ansprache forderte er die USA, Israel und den Iran erneut zu einer sofortigen Einstellung der gegenseitigen Angriffe auf. Die Gewalt müsse enden, „bevor es zu spät ist“, sagte Sánchez.
Es sei „naiv zu glauben, dass blinder und unterwürfiger Gehorsam Führung bedeutet“, warnte Sánchez im Hinblick auf Drohungen Trumps. Es gehe um die Achtung des Völkerrechts, „das uns alle, insbesondere die Zivilbevölkerung, schützt.“ Zu glauben, die Welt könne ihre Probleme nur mit Bomben lösen, sei ein Irrtum.
Trump hatte Spanien am Dienstag wegen seiner fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg mit einem kompletten Handelsstopp gedroht. Die Linksregierung von Ministerpräsident Sánchez hatte den USA zuvor nicht erlaubt, in Spanien gelegene Luftwaffenstützpunkte für den Krieg gegen den Iran zu nutzen.
10.25 Uhr: Pentagon gibt Identität von getöteten US-Soldaten bekannt
afp | Vier Tage nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran hat das Verteidigungsministerium in Washington die Identität von 4 der 6 bislang getöteten US-Soldaten bekannt gegeben. Die 3 Männer und eine Frau im Alter zwischen 20 und 42 Jahren hätten einer Einheit aus dem US-Bundesstaat Iowa angehört und seien in Kuwait im Einsatz gewesen, teilte das Pentagon am Dienstag mit. Laut dem Ministerium wurden die Reservisten in Port Schuaiba in Kuwait bei einem Drohnenangriff im Zuge des Iran-Kriegs getötet. US-Medien veröffentlichten Bilder der Getöteten. Die Identität der 2 weiteren bislang getöteten US-Soldaten ist bislang offiziell nicht bekannt.
10.20 Uhr: U-Boot-Angriff auf ein iranisches Schiff vor der Küste Sri Lankas
rtr | Nach einem U-Boot-Angriff auf ein iranisches Schiff vor der Küste Sri Lankas werden mindestens 101 Menschen vermisst. Zudem seien 78 Personen verletzt worden, erfährt die Nachrichtenagentur Reuters aus Kreisen der sri-lankischen Marine und des Verteidigungsministeriums.
10.15 Uhr: Brüssel sichert Spanien Unterstützung zu
afp | Vor dem Hintergrund des Streits zwischen US-Präsident Donald Trump und dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez wegen des Iran-Kriegs hat die EU-Kommission Spanien ihre Unterstützung zugesichert. Brüssel werde „sicherstellen, dass die Interessen der Europäischen Union gewahrt werden“ und stehe in „Solidarität“ mit allen Mitgliedstaaten, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Die Kommission sei „im Rahmen der gemeinsamen Handelspolitik bereit zu handeln“. Trump drohte Spanien am Dienstag wegen seiner fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg mit einem kompletten Handelsstopp. Die Linksregierung von Ministerpräsident Sánchez hatte den USA zuvor nicht erlaubt, in Spanien gelegene Luftwaffenstützpunkte für den Krieg gegen den Iran zu nutzen.
10.14 Uhr: Berater von Chamenei: Iran wird nicht verhandeln
afp | Ein hochrangiger Berater des bei US-israelischen Angriffen getöteten obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei hat Verhandlungen mit den USA ausgeschlossen. Mohammed Mochber sagte am Mittwoch im Staatsfernsehen, dass der Iran „kein Vertrauen in die Amerikaner“ habe und dass es „keine Basis für jegliche Verhandlungen“ mit den USA gebe. „Wir können den Krieg so lange fortsetzen, wie wir wollen“, fügte er hinzu.
🐾 10.00 Uhr: Neuer Chef der Revolutionsgarden im Iran: Wahnhafter Israelhass
taz | Ahmad Vahidi ist der neue Kopf der mächtigen Iranischen Revolutionsgarden. Er ist ein Hardliner im Geiste des getöteten Ajatollahs Chamenei. taz-Autor Ali Sardzadeh hat ihn porträtiert.
🐾 10.00 Uhr: Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Ukraine
taz | In der Ukraine werden Ängste laut, der Krieg in Nahost könnte sich auf Waffenlieferungen auswirken. Selenskyj bietet die Entsendung von Drohnenexperten an. Ein Bericht von taz-Redakterin Barbara Oertel.
09.55 Uhr: Reiche: Bei Öl und Gas keine Knappheit
rtr | Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betont, es gebe in Deutschland keine Knappheiten bei Öl und Gas. Es gebe zwar Preisausschläge an den Märkten wegen des Krieges in Nahost, aber kein Mengenproblem, sagt die CDU-Politikerin in München. „Die Lage bleibt volatil.“ Die Bundesregierung gehe nicht unvorbereitet in die Situation und habe Instrumente zum Handeln. Es gebe aber noch keinen Anlass, sie auch einzusetzen.
09.54 Uhr: Kanadischer Premier: Angriffe anscheinend völkerrechtswidrig
afp | Die US-israelischen Angriffe auf den Iran sind nach den Worten des kanadischen Premierministers Marc Carney „dem ersten Anschein nach“ völkerrechtswidrig. Er sei aber weder Jurist noch Völkerrechtsexperte, über die Frage müssten daher andere urteilen, sagte Carney weiter am Mittwoch bei einem Besuch in Australien. Prinzipiell befürworte die kanadische Regierung Schritte, die zu einem Regierungswechsel in Iran führten, das der „größte Verursacher von Instabilität und Terror“ im Nahen Osten sei, fügte Carney bei einer vor der Politik-Denkfabrik Lowy Institute in Sydney hinzu. Er bedauere, dass die USA und Israel im Iran gehandelt hätten, ohne „die UN oder Verbündete wie Kanada mit einzubeziehen“. Kanada rufe zu einer „schnellen Deeskalation“ auf und sei dazu bereit, dieses Ziel zu unterstützen. Carney ist bereits mehrfach mit US-Präsident Donald Trump aneinandergeraten. Trump hat mehrfach damit gedroht, Kanada zu annektieren. Zudem belegte er das Nachbarland mit hohen Zöllen.
09.50 Uhr: Israel meldet Kampfflugzeug-Abschuss
dpa/taz | Die israelische Armee teilte mit, ein israelischer Kampfjet des Typs F-35 (Adir) habe ein iranisches Trainingsflugzeug des Typs Jak-130 am Himmel über Teheran abgeschossen. Dies sei der „erste Abschuss eines bemannten Kampfflugzeugs durch einen F-35 „Adir“-Kampfjet in der Geschichte“.
09.49 Uhr: Dieselpreis springt über die 2-Euro-Marke
dpa | Der Dieselpreis ist infolge der Verwerfungen des Iran-Krieges auf mehr als zwei Euro geklettert. In der morgendlichen Preisspitze um 7.15 Uhr ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter. Im Tagesverlauf kann er allerdings auch wieder fallen – um 8.30 Uhr waren es noch 1,991 Euro. An normalen Tagen sind Benzin und Diesel morgens in der Regel mehr als 10 Cent teurer als am Abend. Zuletzt hatte der schnelle Anstieg diese Entwicklung aber zumindest teilweise überlagert. Auch Superbenzin der Sorte E10 legte deutlich zu und kostete in der morgendlichen Spitze 1,995 Euro pro Liter. Der Anstieg fiel aber nicht ganz so stark aus wie beim Dieselpreis, der dem ADAC zufolge deutlich sensibler auf Krisen reagiert.
09.46 Uhr: Europäische Börsen leicht im Plus, Kurstalfahrt in Asien
afp | Nach teils deutlichen Einbußen an den beiden Vortagen wegen des Iran-Krieges haben die europäischen Börsen am Mittwochmorgen wieder leicht ins Plus gedreht. Nach Handelsbeginn notierten die Leitindizes in Frankfurt am Main und Paris um gut 0,4 Prozent höher, in Mailand ging es um gut 0,2 Prozent aufwärts und in London leicht um rund 0,1 Prozent. An den asiatischen Börsen hatte es zuvor hingegen deutliche Kursverluste gegeben: Insbesondere im südkoreanischen Seoul kam es am Mittwoch zu teils panikartigen Verkäufen, der Leitindex Kospi sackte um mehr als zwölf Prozent ab, wobei sich Anlegerinnen und Anleger insbesondere von im Zuge des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) aufgebauten Technologiepositionen trennten.
09.00 Uhr: Dobrindt sieht Sicherheitslage in Deutschland unverändert
rtr | Die Sicherheitslage in Deutschland habe sich nicht wesentlich verändert, sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt im ZDF. Deutschland sei weiterhin einer „abstrakten Gefährdung“ ausgesetzt, erklärt der CSU-Politiker. Den Behörden seien keine konkreten Anschlagspläne bekannt. Die Nachrichtendienste arbeiteten eng zusammen.
08.55 Uhr: Kuwait: Elfjähriges Mädchen durch Trümmerteile getötet
afp | Im mehrfach von iranischen Angriffen getroffenen Kuwait ist nach offiziellen Angaben ein elfjähriges Mädchen durch herabfallende Trümmerteile getötet worden. Wiederbelebungsversuche im Rettungswagen seien vergeblich gewesen, das Kind sei nach seiner Ankunft im Krankenhaus an seinen Verletzungen verstorben, erklärte das kuwaitische Gesundheitsministerium am Mittwoch.
Nach Beginn des Kriegs Israels und der USA gegen den Iran hatte Teheran Städte und Infrastruktureinrichtungen in mehreren Golfstaaten attackiert.
08.45 Uhr Frankreich evakuiert seine Staatsbürger
rtr | Frankreichs Außenminister Jean-Noel Barrot kündigt mehrere Rückholflüge für französische Staatsbürger im Nahen Osten an. Geplant seien Flüge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und Israel, sagt Barrot dem Sender France 2. Zu der genauen Zahl der Passagiere äußert er sich nicht. In der Region halten sich derzeit rund 400.000 französische Staatsbürger auf.
08.40 Uhr: Heftige Explosionen in Teheran
rtr | In der iranischen Hauptstadt Teheran sind heftige Explosionen zu hören. Das melden staatliche Medien.
08.20 Uhr: Staatsbegräbnis für Chamenei soll am Mittwochabend beginnen
afp | Der Iran wird nach Angaben von Staatsmedien ab Mittwochabend ein dreitägiges Staatsbegräbnis für den bei US-israelischen Luftangriffen getöteten obersten iranischen Führer Ayatollah Ali Chamenei abhalten. Gläubige könnten Chamenei ab 22.00 Uhr (19.30 Uhr MEZ) in der großen Imam-Chomeini-Moschee in Teheran die letzte Ehre erweisen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Irna am Mittwoch unter Berufung auf eine Erklärung des Islamischen Koordinierungsrates für Entwicklung.
Der 86-jährige Chamenei war am Samstag am ersten Tag der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran getötet worden. Er hatte das Land seit 1989 geführt. Chamenei soll in seiner Geburtsstadt Maschhad, der zweitgrößten Stadt des Iran, beigesetzt werden.
08.10 Uhr: Iran meldet Abschuss von 40 Raketen auf israelische und US-Ziele
afp | Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben mehr als 40 Raketen auf Ziele Israels und der USA abgefeuert. Es handle sich um die 17. Angriffswelle der „Operation Ehrliches Versprechen“, hieß es in einer am Mittwoch im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung der Revolutionsgarden, in der keine weiteren Angaben gemacht wurden. Der Angriff sei vor „ein paar Stunden“ erfolgt.
08.05 Uhr: Israel meldet Angriffe auf Dutzende Ziele im Iran
afp | Die israelische Armee hat am Mittwoch nach eigenen Angaben erneut massive Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran geflogen. Bei der Angriffswelle unter „Anleitung der Geheimdienste“ seien „Dutzende Ziele“ im Iran getroffen worden, darunter „Kommandozentralen des terroristischen iranischen Regimes“ in unterschiedlichen Teilen von Teheran. Ziel seien insbesondere Einrichtungen der „inneren Sicherheit“ des Landes gewesen.
08.05 Uhr: Israel will auch Nachfolger Chameneis töten
ap | „Jeder Führer, der vom iranischen Terrorregime ernannt wird, um den Plan zur Zerstörung Israels fortzusetzen und anzuführen, um die Vereinigten Staaten und die freie Welt und die Länder der Region zu bedrohen und um das iranische Volk zu unterdrücken, wird ein Ziel zur Eliminierung sein“, erklärte Katz.
🐾 08.00 Uhr: „Das Völkerrecht ist kein Wunschkonzert von Professoren“
taz | Der Angriff der USA und Israel ist eindeutig völkerrechtswidrig, sagt Kai Ambos. Das kann auch Merz in Schwierigkeiten bringen, sagt Rechtsprofessor Kai Ambos. taz-Redakteur Stefan Reinecke hat ihn interviewt.
07.40 Uhr: Israel: Stellungen iranischer Basidsch-Milizen angegriffen
dpa | Israel hat bei den massiven Angriffen im Iran nach Militärangaben auch Stellungen der Basidsch-Milizen ins Visier genommen. Es seien „Dutzende Stützpunkte“ der Basidsch-Kräfte angegriffen worden, teilte ein Sprecher der israelischen Armee auf X mit. Kampfjets hätten zahlreiche Geschosse abgeworfen. Die Basidsch-Milizen sind besonders für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.
Auf der Basis von Hinweisen des Militärgeheimdienstes habe die Luftwaffe „eine weitere Angriffswelle durchgeführt, die auf Einrichtungen des iranischen Systems in ganz Teheran abzielte“, hieß es weiter in der Mitteilung. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
07.20 Uhr: Erneut Drohne nahe Flughafen von Bagdad abgeschossen
afp | Nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad ist am Mittwoch erneut eine Drohne abgeschossen worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde bei dem Vorfall niemand verletzt, es sei kein Sachschaden entstanden. Am internationalen Flughafen von Bagdad befindet sich ein militärischer Bereich, der von US-Beratern genutzt wird. Früher waren dort Truppen der US-geführten Militärkoalition stationiert.
Der Irak hatte zu Beginn des US-israelischen Kriegs gegen den Iran erklärt, es wolle nicht in die Kampfhandlungen hineingezogen werden, wurde jedoch bereits involviert.
07.00 Uhr: Libanon meldet mindestens 11 Tote bei israelischen Angriffen
afp | Im Zuge des Iran-Krieges hat Israel weitere Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Bei den Angriffen wurden in der Nacht zum Mittwoch nach libanesischen Angaben mindestens 11 Menschen getötet, die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete 4 weitere Tote bei einem Angriff im Ostlibanon.
Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge griff die israelische Armee die zwei Dörfer Aramoun und Saadijat südlich der libanesischen Hauptstadt Beirut an und tötete dabei 6 Menschen. 8 weitere Menschen seien verletzt worden. NNA meldete zudem einen israelischen Angriff auf ein vierstöckiges Gebäude in einem Wohnviertel in der Stadt Baalbek im Osten des Landes. Dabei seien 5 Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten an. 3 Menschen würden noch vermisst.
Außerdem berichtete NNA über einen israelischen Angriff auf ein Hotel in dem Beiruter Vorort Hasmieh. Krankenwagen seien im Einsatz, berichtete die Nachrichtenagentur. Es war der erste israelische Angriff auf das mehrheitlich von Christen bewohnte Viertel der libanesischen Hauptstadt seit Beginn des Iran-Krieges.
06.29 Uhr: Iranische Kurden-Milizen beraten Vorgehen
rtr | Iranische Kurden-Milizen haben Insidern zufolge mit den USA über Angriffe auf Sicherheitskräfte im Iran beraten. Ziel sei es, das Militär nach dem Tod von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei zu schwächen und einen Aufstand zu initiieren, sagen drei mit den Plänen vertraute Personen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.
05.32 Uhr: US-Militär nennt Namen von 4 getöteten Soldaten
rtr | Das US-Militär gibt die Namen von 4 Soldaten bekannt, die bei einem Drohnenangriff in Kuwait getötet wurden. Die Regierung in Washington warnt zugleich vor weiteren Opfern. Man habe den Abgeordneten mitgeteilt, dass weitere Amerikaner sterben würden, sagt der demokratische Senator Chris Murphy nach einer Unterrichtung durch Regierungsvertreter. Die 4 Soldaten im Alter von 20 bis 42 Jahren starben dem Pentagon zufolge am Sonntag. Insgesamt sind in dem Konflikt bislang 6 US-Soldaten getötet worden.
04.05 Uhr: Großbritannien organisiert die Evakuierung aus dem Oman.
rtr | Großbritannien organisiert die Evakuierung seiner Staatsbürger aus dem Oman. Man arbeite mit Fluggesellschaften an zusätzlichen Kapazitäten ab Maskat, sagt Außenministerin Yvette Cooper am Dienstag im Parlament. Vorrang hätten besonders schutzbedürftige Personen. Ein von der Regierung gecharterter Flug soll am Mittwoch um 19.00 Uhr GMT (21.00 Uhr MESZ) starten. Zudem plane British Airways für Donnerstag einen weiteren Flug. Das Außenministerium warnt britische Staatsbürger jedoch davor, ohne eine direkte Aufforderung zum Flughafen zu fahren. In den Golfstaaten haben sich nach Angaben der Ministerin 130.000 Briten registriert.
01.05 Uhr: US-Botschaft von Drohne getroffen
rtr | Die US-Botschaft in Saudi-Arabien ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen von einer mutmaßlich iranischen Drohne getroffen worden. Dabei sei auch die CIA-Station in der Botschaft beschädigt worden, sagt ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Es gebe jedoch keine Hinweise darauf, dass die Geheimdiensteinrichtung das eigentliche Ziel gewesen sei. Nach Angaben des saudischen Verteidigungsministeriums trafen zwei Drohnen die Botschaft in der Hauptstadt Riad. Dies habe zu einem begrenzten Feuer und einigen Sachschäden geführt. Die US-Vertretung warnt Amerikaner davor, die Botschaft bis auf Weiteres aufzusuchen. Zudem warnt sie vor unmittelbar bevorstehenden Raketen- und Drohnenangriffen auf die Stadt Dhahran. Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund der israelischen Angriffe auf den Iran.
00.46 Uhr: Israel starte neue Angriffe auf Iran
rtr | Israel greift den Iran an. Das israelische Militär teilt mit, es habe eine breite Angriffswelle gegen Ziele im Iran begonnen. Weitere Einzelheiten nennt die Armee zunächst nicht.
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