: Irina soll bleiben!
■ SchülerInnen demonstrierten für Klassenkameradin
Berlin. Etwa 600 DemonstrantInnen haben sich am Samstag für das Bleiberecht der 14jährigen türkischstämmigen Bulgarin Irina eingesetzt. Hauptsächlich SchülerInnen, aber auch etliche Erwachsene hatten an der von der Initiative SchülerInnen für Politik und Kooperation (SPUK) organisierten Veranstaltung teilgenommen. Nach Angaben einer Teilnehmerin kontrollierte die Polizei einzelne der DemonstrantInnen auf Bewaffnung. Besondere Vorkommnisse gab es nach Angaben der Polizei nicht.
Die Demonstration begann um 13 Uhr am Walther-Schreiber- Platz und führte an dem Zehlendorfer Asylbewerberheim vorbei, in dem die Familie des Mädchens wohnt. Familie Janev war 1990 nach Deutschland gekommen, nachdem der Vater in Bulgarien gefoltert und wegen eines unbegründeten Verdachts ausgewiesen worden war (die taz berichtete). Nach Ablehnung des Asylantrags wird der Fall nun im Petitionsausschuß verhandelt. akk
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